Weshalb werden externe Inhalte blockiert?

Hintergrund

Laut Team Datenschutz ist es datenschutzrechtlich geboten, dass externe Inhalte auf ISIS grundsätzlich geblockt werden, sofern mit den Anbietern der externen Dienste keine datenschutzkonforme Verarbeitung vereinbart wurde. (Eine detaillierte Erklärung dazu, was genau mit externen Inhalten gemeint ist, gibt es auf der Seite Was sind externe Inhalte?)

Die Begründung für diese Regelung ist, dass Nutzerinnen und Nutzer von ISIS andernfalls durch das bloße Aufrufen einer ISIS-Seite gezwungen werden, automatisch (im Hintergrund) Verbindungen zu externen Domains aufzubauen, um externe Daten zu beziehen, sofern sie dies nicht selbst mit entsprechenden Instrumenten (z.B. Browser-Plugins wie NoScript) aktiv verhindern. Beim Laden von eingebetteten externen Inhalten, wird somit zumindest die IP Adresse der Nutzerinnen und Nutzer an den Betreiber der externen Quelle übertragen; möglicherweise werden aber auch noch deutlich mehr Informationen übermittelt. Diese Datenübertragung soll unterbunden werden.

Auswirkungen

Die Konsequenz ist, dass solche Inhalte auf ISIS ab dem 4. Oktober 2022 nicht mehr darstellbar sind. Das bedeutet, diese Elemente können zwar nach wie vor eingebettet werden, aber die Browser der Nutzerinnen und Nutzer werden sie nicht laden und nicht anzeigen.

Einige konkrete beispielhafte Auswirkungen:

  • Bei Elementen wie Video- oder Bilddateien wird sich dies für gewöhnlich dadurch äußern, dass die Stelle der Seite, an der das Element eingebettet wurde, leer bleibt.
  • Bei Skripten führt dies dazu, dass diese nicht ausgeführt werden.
  • Texte, für die externe Schriftarten eingestellt wurden, werden stattdessen in der Standardschriftart von ISIS oder einer alternativen Schriftart angezeigt.
  • Dinge wie Social-Media-Buttons werden nicht sichtbar sein.
Technische Umsetzung

Bewerkstelligt wird das Blockieren externer Inhalte mittels der sogenannten Content Security Policy (CSP), welche für die gesamte Website festgeschrieben wird. Bei jeder Verbindung mit ISIS, überträgt die Website diese CSP im HTTP Header. Alle modernen Browser (Chromium, Firefox, Saferi, etc.) respektieren die CSP automatisch und setzen diese um. Sind also auf einer Seite Inhalte eingebunden, die von der CSP nicht genehmigt sind, blockiert der Browser diese automatisch. Die Seite und alle ISIS-Inhalte werden wie gewohnt angezeigt, aber die darin befindlichen externen Inhalte werden vom Browser gar nicht erst geladen.

Wichtig ist an dieser Stelle, dass diese technische Regelung unweigerlich auch dann greift, wenn die externen Inhalte erst durch den Browser selbst, also vom Client (bspw. durch ein Browser-Plugin) in die Seite eingefügt werden. Das bedeutet, der Browser blockiert dann unter Umständen auch vom Nutzer selbst gewünschte Elemente, solange dieser die ISIS Website besucht. (Dies kann z.B. Übersetzungsplugins oder eigene Schriftarten auf ISIS deaktivieren.)

Mehr technische Informationen zum CSP Konzept gibt es unter anderem in ausführlicher Form auf der offiziellen Seite des entsprechenden Arbeitsentwurfs des W3C sowie in übersichtlicher Form auf den Mozilla Developer Seiten.

Verantwortliche und Ausnahmen

Diese Regelung gilt grundsätzlich für alle Inhalte von nicht-TU Domains, jedoch gibt es eine Ausnahmenliste, die stets nach Absprache mit dem Team Datenschutz durch das ISIS Team verwaltet wird. Falls Sie als Lehrende also unsicher sind, ob Ihre Inhalte den Anforderungen entsprechen oder eine Ausnahmeregelung einholen möchten, wenden Sie sich zuerst bitte direkt an das Team Datenschutz. Bei Zustimmung von dieser Seite wenden Sie sich damit gerne an das ISIS Team zur Aufnahme einer neuen Ausnahmeregelung.

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