NEUES AUS DEM REIHENHAUS
Vom Eigenen zum Gemeinsamen
Als verdichtete Form des Einfamilienhauses steht das Reihenhaus direkt an seinen Nachbarn. Seine Grundrissstruktur ist überwiegend von einem ...
NEUES AUS DEM REIHENHAUS
Vom Eigenen zum Gemeinsamen
Als verdichtete Form des Einfamilienhauses steht das Reihenhaus direkt an seinen Nachbarn. Seine Grundrissstruktur ist überwiegend von einem normativen Familienmodell geprägt.
Diversere, altersgerechte oder gemeinschaftlich organisierte Wohnformen sind in der Typologie bislang kaum vorgesehen. Doch die Belegung der Wohnfläche, über den Lebenszyklus seiner Bewohner*innen verändert sich auch hier.
Im Studio untersuchen wir architektonisch ganzheitliche Transformationspraxen. Durch Strategien der Flexibilisierung und Öffnung der Gebäudestrukturen sowie einer bewussten Gestaltung von Übergängen zwischen privaten und gemeinschaftlichen Bereichen werden Wohnszenarien für neue Formen des Zusammenlebens entwickelt.
Ziel ist es zu untersuchen, wie bestehende Reihenhäuser schrittweise zusätzliche Wohnbedarfe aufnehmen können, um so eine langfristige Belegung über Generationen hinweg zu halten und zu sichern. Dabei werden Reihenhäuser aus unterschiedlichen Zeitschichten, von den 60er Jahren bis heute betrachtet.
Geplant ist eine Exkursion nach Wien (06.05.26 - 10.05.26)
Das Studio findet als BA-Entwurf mit PIE FG AGS statt.
Begleitend bietet das FG Bau- und Stadtbaugeschichte ein Seminar zum Reihenhaus an.
© Marc Räder