
Mikrocontroller als "Computer auf dem Chip" gewinnen zunehmend an Bedeutung, weil sie aufgrund ihrer hohen Systemintegration den Aufwand an zusätzlicher Hardware gering halten und somit kostengünstige Lösungen erlauben.
Mikrocontroller (MCU) werden in sogenannten Embedded-Control-Anwendungen eingesetzt, z.B. zur Steuerung eines Laserdruckers oder in der Robotik.
In der Veranstaltung werden Projekte auf Basis von 32-Bit-Mikrocontrollern (STM32L4 mit Entwicklungsboard STM32Nucleo64) angeboten. Optional können auch andere Controller Verwendung finden.
Die Veranstaltung ermöglicht:
- die Durchführung einer eigenen Projektidee
- ein vertieftes Verständnis von Mikroprozessorsystemen durch
hardwarenahes Programmieren in C, C++ und Assembler - das Kennenlernen eines Industriestandard-Mikrocontrollers
- das Arbeiten mit dem zugehörigen Entwicklungssystem
- die Hardwareentwicklung von Mikroprozessorperipherie
(u.a. Eagle Schaltplan- und Layoutentwurf z.B. für den Anschluss externer Sensoren) - das Arbeiten in einem Team von 5 bis 8 Studierenden
- das praktische Aufbringen der ausgewählten Bauteile auf die selbstentwickelten Platinen und die Inbetriebname/Test der entstandenen Baugruppen
(ein SMD-Lötplatz und verschiedene Mixed-Mode-Oszilloskope sind verfügbar) - Üben der eigenen Präsentations- und Dokumentationstechnik am Ende des Projektes
- Trainer/in: Ferdinand Otto Werner Campe
- Trainer/in: Elisabeth Schwidtal