Zur zweiten Sitzung:
Die erste Sitzung war – möglicherweise aufgrund der späten Einrichtung des ISIS-Kurses – nur sehr schlecht besucht. Wir werden den Seminarplan und die Schwerpunkte deshalb in der zweiten Sitzung besprechen. Wenn Sie vorhaben, das Seminar zu besuchen, bitte lesen Sie bis zur zweiten Sitzung folgende drei – kurzen – Texte:
Ankündigungstext:
Das Fach Soziale Arbeit versteht sich – ebenso wie viele, die es in Theorie und Praxis betreiben – als „Menschenrechtsprofession“ (Silvia Staub-Bernasconi). Doch gerade in Bezug zum Themenfeld Antiziganismus kann gezeigt werden, dass Institutionen und Akteur*innen Sozialer Arbeit historisch und bis in die Gegenwart auf vielschichtige Weise mit antiziganistischen Diskursen, Praxen, Strukturen und Effekten verwoben sind.
Ziel des Seminars ist es, einen Überblick über dieses komplexe Gefüge zu geben und dabei sowohl ein Wissen zu Problemstellungen und Debatten innerhalb Sozialer Arbeit zu vermitteln, als auch zu einem vertieften Verständnis von Antiziganismus beizutragen.
Das Seminar ist für alle MA-Studierenden geöffnet, Vorkenntnisse zum Themenfeld Antiziganismus sind hilfreich. Die Konzeption des Seminars beruht auf intensiver Lektüre und Auseinandersetzung mit den Themen im Semester. Im Gegenzug wird es keine Referate geben, sowie die Möglichkeit ein Hausarbeitsäquivalent im Semester zu erbringen.
Erste Sitzung: 16. Oktober 2025
Termin: 12:00
Weiterführende Literatur
End, Markus 2018. Antiziganismus und Soziale Arbeit. neue praxis. Zeitschrift für Sozialarbeit, Sozialpädagogik und Sozialpolitik Sonderheft 15: Rassismus in der Sozialen Arbeit und Rassismuskritik als Querschnittsaufgabe. Perspektiven für Wissenschaft und Praxis, 59–69.
Stender, Wolfram 2016. Über die Schwierigkeit Sozialer Arbeit, nicht antiziganistisch zu sein. In W. Stender, hg. Konstellationen des Antiziganismus. Theoretische Grundlagen, empirische Forschung und Vorschläge für die Praxis. Wiesbaden: Springer, 329–348.
- Trainer/in: Markus End