Übersicht über die konvergente Evolution des Fluges im Tierreich (Vögel, Insekten, Fledermäuse und Pterosaurier), Abgrenzung zu menschengemachten Flugapparaten wie Flugzeugen und Helikoptern (jeweils mit aerodynamischem Profil). Die Studierenden lernen aerodynamische Modelle verschiedener Komplexitätsstufen kennen, im Speziellen unter Anderem “Quasi-Steady Models (QSM)” und verschiedene Ansätze aus der „Computational Fluid Dynamics (CFD)“. Es werden biologische Strategien zur Flugkontrolle diskutiert und künstlichen Flugobjekten gegenüber gestellt, inklusive der neuronalen Kontrollarchitektur der Tiere. Die energetische Effizienz verschiedener Flugstrategien, und insbesondere der Einfluss der Reynoldszahl werden vermittelt. Anwendungsbeispiele von Robotern die von der Natur inspiriert sind zeigen die praktische Relevanz des Themengebietes auf. Es wird außerdem ein Augenmerk auf die Ethik von Tierversuchen bis hin zu „Cyborg-Insekten“ gelegt.
- Trainer/in: Erica Antonelli
- Trainer/in: Julius Bergmann
- Trainer/in: Angela Busse
- Trainer/in: Thomas Engels
- Trainer/in: Christian Westphal