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Schule im Kino: Die Darstellung von Schule, Lehrenden und Schülerschaft in deutschsprachigen Spielfilmen von den 1920er Jahren bis heute |
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von der Lühe |
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HBS 2.05 |
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Termine: 19.04., 10-14 Uhr; 10.05., 31.05., 21.06., 05.07., jeweils 10-16 Uhr |
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MA-DaFF 5 / MA-Med 7/9 |
Schule im Kino – ein Film-Genre? Wohl eher ein Gen-Mix: Dazu zählen Komödien über „Pennäler“ und „Lümmel“, über autoritäre Pauker und coole PädagogInnen, Melodramen über Lehrende und Lernende an exklusiven Internaten, aber auch Coming Of Age- und Sozialdramen, sozialpolitische Brennpunktanalysen, Musikfilme, Märchen- und Phantasy-Filme mit Horroranteilen, selbst die Erotikfilmwelle der 1970er- und 1980er Jahre nahm sich der Schulthematik an. Gemeinsam ist diesen Filmen die Location: die Schule. Die Schule im Spielfilm ist aber mehr als ein Ort, sie ist ein Mikrokosmos der Gesellschaft, ein Ort der Konfrontationen zwischen Generationen und der Konflikte zwischen Jugendlichen in der Adoleszenzphase. Story und Plot der Filme thematisieren im weitesten Sinne Probleme des Lehrens und Lernens. Handelnde Personen sind Lehrende und Lernende, aber auch Hausmeister, SekretärInnen und Wachleute.
In diesem Seminar geht es um deutschsprachige Spielfilme zum Thema „Schule“ von 1929 bis heute. Untersucht werden, vor dem Hintergrund der Entstehungszeit der Filme: Entwicklung und Variationen von Handlungspatterns und Stereotypisierungen der filmischen Charaktere sowie politische Implikationen von Story und Plot.
- Trainer/in: Barbara von der Lühe