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Das Mediensystem ist in Bewegung: Der „Zukunftsrat“ stellt seine Reformvorschläge für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk vor und Künstliche Intelligenz fordert mit Deepfakes und Chatbots traditionelle Medienunternehmen heraus. Die Einnahmen von privaten und öffentlichen Medienorganisationen schrumpfen, während internationale Onlinekonzerne mit ihren Plattformen ihren Anteil am (deutschen) Werbemarkt steigern und u.a. eine zunehmend dominante Position bei der Distribution von Onlineinhalten einnehmen – was auch die Medienregulierung vor neue Aufgaben stellt. Um die Hintergründe dieser und anderer aktueller Entwicklungen zu verstehen, vermittelt die als Einführung konzipierte Vorlesung grundlegende Kenntnisse über Struktur und Entwicklung des bundesdeutschen Mediensystems. Im Zentrum stehen Onlinemedien, Presse, öffentlicher und privater Rundfunk. Ausgehend von der historischen Entwicklung werden die Organisations- und Finanzierungsweise, die rechtlichen und politischen Rahmenbedingungen sowie der Markt der Medien dargestellt. Zugleich wird damit in die Teildisziplinen Medienpolitik, Medienökonomie und Redaktionsforschung eingeführt und es kommen ländervergleichende Aspekte zur Sprache.

Lernziele

  • Struktur von Rundfunk, Presse, Online etc. in Deutschland beschreiben können
  • Erklären, wie diese Struktur aus welchen Gründen entstanden ist
  • Politische und gesellschaftliche Anforderungen an die Medien zu verschiedenen Zeitphasen kennen
  • Medienökonomische Grundlagen der Finanzierung von Medien und ökonomische Phänomene in der Praxis erklären
  • Wissen zum deutschen Mediensystem mit wichtigen Theorien der Mediensystemforschung verknüpfen
  • Entwicklungen der Medienbranche auf Grundlage des Wissens aus der Vorlesung erklären und einordnen können
  • Grundlagen für die vertiefte eigenständige Beschäftigung zu Teilaspekten des Mediensystems in den Seminaren aneignen.