Aus der Sicht der verantwortlichen Architekt*innen wird der Umgang mit der Denkmalsubstanz, die Abstimmung mit den Denkmalbehörden und den Denkmalbesitzer*innen thematisiert. Ziel ist es, Ursachen für Erfolge und Misserfolge denkmalpflegerischer Arbeit herauszuarbeiten und Strategien der eigenen zukünftigen denkmalpflegerischen Arbeit zu entwickeln. Theoretisch und anhand von praktischen Beispielen werden Bauteile und typische Bauweisen aus verschiedenen Jahrhunderten von der Gründung über Wände, Decken, Fenster, Türen, Dächer, Ausstattungen und haustechnische Installationen sowie verschiedene Schadensbilder und -ursachen untersucht. An praktischen Beispielen werden Konservierungskonzepte und -technologien entwickelt, um die methodische Herangehensweisen in der Praxis demonstrieren zu können. Die Veranstaltung bildet zusammen mit der im Wintersemester stattfindenden Veranstaltung „Denkmalrecht“ das Modul „Denkmalrecht und -strategien“.