Petrophysik und Bohrlochgeophysik (4 SWS, 6 LP)

Aktuelle Informationen und Termine siehe ISIS-Kursseite

Lernergebnisse 

Die Studierenden beherrschen die Grundlagen zu den wichtigsten petrophysikalischen Eigenschaften und bohrlochgeophysikalischen Messverfahren. Sie verfügen über die Fähigkeit zur eigenständigen Durchführung petrophysikalischer Analysen und Korrelationen, bohrlochgeophysikalischer Messungen und zur eigenständigen Ableitung von Kennwerten und Reservoirparametern (Formation Evaluation). Weitere Fähigkeiten, die ausgeprägt werden, bestehen in der eigenständigen und gruppenständigen Interpretation der bohrlochgeophysikalischen Messungen, der Vermeidung von Irrtümern bei der Interpretation geophysikalischer Messungen, dem Kennenlernen und Anwenden von Grundprinzipien der petrophysikalischen Modellierung und digitalen Kernanalyse.

 Lehrinhalte

1. Petrophysikalische Modelle und Korrelationen, digitale Kernanalyse (Lockersedimente, Shaly sands, Karbonate, kristalline Gesteine)

2. Grundlagen der Bohrlochgeophysik für Tief- und Flachbohrbereich

3. Bohrlochgeophysikalische Standard-Messverfahren (CAL, GR, GG, NN, LL, IL u.a.)

4. Ausgewählte Spezial-Messverfahren (BA, NMR, Imager-Verfahren u.a.)

5. Nutzung bohrlochgeophysikalischer Informationen für Erkundung, Schutz und Monitoring von Grundwasser

6. Nutzung bohrlochgeophysikalischer Informationen zur Erkundung tiefer Reservoire (Formation Evaluation)

Feldpraktika

In Kooperation mit externen Partnern (Messfirma, Dresdner Grundwasserforschungszentrum) werden 2 eintägige Messpraktika zu Bohrlochmesstechnik und mit selbständiger Durchführung von Bohrlochmessungen angeboten.