Das Seminar zur Begleitung von Lernforschungsprojekten fokussiert sich auf Fragestellungen interkultureller Erziehung und Bildung als zentrale Facetter einer Bildung in der Weltgesellschaft. Schule zu gestalten, bedeutet Gesellschaft zu gestalten. In der Schule werden junge Menschen auf die aktive Teilhabe an einer demokratischen Gesellschaft vorbereitet. Allerdings ist Schule bis heute von postkolonialen Differenz- und Abhängigkeitsverhältnissen geprägt. Daraus resultiert eine besondere Verantwortung für Lehrkräfte in der Gestaltung von Schule als partizipativem Lernort. Das LFP vermittelt entsprechende Reflexionskompetenzen mit besonderem Augenmerk auf Perspektivenvielfalt, Komplexität und Ambivalenz. Im Fokus des Seminars steht die Frage, wie in schulischen Kontexten ausgewählte Differenzlinien empirisch fundiert und theoriegeleitet reflektiert werden können. Generell sind qualitative und quantitative Fragestellungen denkbar. Die konkrete Methodenwahl erfolgt in Abhängigkeit von der Forschungsfrage.
- Trainer/in: Susanne Bettina Ress