In diesem Modul erwerben Studierende vertiefende sozio-ökonomische Kompetenzen, insbesondere zum Verständnis von Arbeit im Rahmen unterschiedlicher sozial- und wirtschaftswissenschaftlicher Konzepte und im Kontext einer nachhaltigen Entwicklung. Das Seminar führt verschiedene Begriffe von Arbeit ein (Erwerbsarbeit, Reproduktionsarbeit, Subsistenzarbeit, bürgerschaftliches Engagement usw.), diskutiert den Zusammenhang zwischen Arbeit und Umweltfolgen und ergründet schließlich Herausforderungen des Wandel von Arbeitsmodellen und -formen in der erforderlichen sozial-ökologischen Transformation hin zu einer ‚Null-Emissions-Gesellschaft‘.

Nach erfolgreichem Abschluss des Moduls können Studierende die historisch veränderten Bedeutungen und unterschiedliche Konzepte von „Arbeit“ erläutern und kritisch reflektieren; verschiedene Formen von Arbeit erklären; Arbeit im Kontext einer nachhaltigen Entwicklung einordnen; aktuelle sozial-ökologische Herausforderungen im Zusammenhang mit Arbeit und vor dem Hintergrund relevanter Entwicklungen (z.B. Globalisierung und Digitalisierung) erläutern; und verschiedene Lösungsansätze zur Bewältigung dieser Herausforderungen kritisch reflektieren.

Als Leistungsanforderung entwickeln die Studierenden eine ‚Vision‘ und einen umfassenden Entwurf zukunftsfähiger Arbeit(en) in einer nachhaltigen Gesellschaft. Da das Modul vierstündig geplant aber als Präsenz-Seminar nur zwei Stunden pro Woche stattfindet, nehmen diese konzeptionell und empirischen Studierendenprojekte einen signifikanten Umfang ein (ca. 1,5 Stunden/ Woche) und münden in Präsentationen im Rahmen einer ‚nachhaltigkeits-orientierten Arbeitsbörse‘ am Semesterende.