Das Seminar widmet sich erziehungswissenschaftlichen Zugängen und ihrer pädagogischen Relevanz im Kontext migrationsgesellschaftlicher Verhältnisse, wie sie sich insbesondere seit den 1970er Jahre in Deutschland etabliert haben. 

Neben dem Kennenlernen dieser Zugänge ist das Ziel des Seminars, relevante Perspektiven herauszuarbeiten und kontroverse Diskurse einordnen zu können. Diese betreffen insbesondere die Definition von Zielgruppen, die Konzeptualisierung von Kultur und Nation, sowie die Einbindung gesellschaftlicher Verhältnisse und ihrer gesellschaftstheoretischen Bearbeitung, zu der auch die Bearbeitung von Rassismus in Migrationsverhältnissen gehört. 

Über eine Retrospektive werden dabei Entwicklungslinien im erziehungswissenschaftlichen Feld nachgezeichnet, zugleich aber auch ihre Gleichzeitigkeit in der Gegenwart aufgezeigt.