Es sind noch Restplätze im Kurs verfügbar.
Bitte schreibt bei intresse an die Diathek.
E-Mail: diathek@kunstwissenschaft.tu-berlin.de

Dozent:innen: Alexander Röstel

Zeiten und Räume:

Einführungstermin 15.02.24, 14-16 Uhr, Diathek

Dienstag, 19. März               
Kupferstichkabinett - Studiensaal
9-12 Uhr & 13-16 Uhr
Zeichnungen
 
Mittwoch, 20. März
Gemäldegalerie - Kulturforum
10-18 Uhr
Malerei
 
Donnerstag, 21. März
Kupferstichkabinett - Studiensaal
9-12 Uhr & 13-16 Uhr
Druckgrafik
 
Freitag, 22. März
Gemäldegalerie Alte Meister, Dresden
10-18 Uhr
Malerei

Modulzugehörigkeit: 

BA-KulT KuWi 2, 3, 6; MA-KuWi 1, 5, 6a.

Beschreibung:
Spätestens seit dem ausgehenden 16. Jahrhundert avancierte Italien - damals noch in verschiedene Königreiche und Fürstentümer unterteilt - zum Sehnsuchtsort all derer, die sich das Reisen leisten konnten. Rom, Venedig, Florenz, Mailand und Neapel waren dabei aus unterschiedlichen Gründen die beliebtesten Ziele für kulturelle Aufenthalte, insbesondere im Rahmen sogenannter Kavaliersreisen. Bologna spielt bis zum heutigen Tag eine eher sekundäre Rolle in der fortlebenden Tradition der Italienreisen und das trotz eines einzigartigen künstlerischen Erbes, das bis in die Antike zurückreicht und seinen Höhepunkt in der äußerst einflussreichen Schule der Carracci fand. Die Exkursion, die insbesondere für fortgeschrittene Bachelor- und Masterstudierende konzipiert ist, möchte ein Korrektiv bilden, indem sie Möglichkeiten schafft, diese pulsierende Metropole anhand der reichen Sammlungen an den Museen in Berlin und Dresden erfahrbar zu machen.

Im Rahmen der Einführungsveranstaltung am 15. Februar 2024 werden herausragende Kunst- und Bauwerke der Stadt vorgestellt. Dazu zählen neben der Basilika des heiligen Petronius, mit ihrem bedeutenden Fassadenschmuck und ihren reich ausgestatteten Kapellen, zahlreiche weitere Kirchen, die für ihre Ausstattungen berühmt sind, darunter San Domenico, San Francesco, Santa Maria dei Servi, Santa Maria della Vita, Santo Stefano und San Giacomo Maggiore. Ein weiterer wesentlicher Aspekt für die Identität der Stadt ist die Universität: 1088 gegründet, gilt sie als die älteste in Europa. Der enge Kontakt mit der Wissenschaft spiegelt sich auch in der Kunstproduktion wider. Dem wirtschaftlichen Aufschwung im 15., 16. und 17. Jahrhundert verdanken sich zuddem eine Reihe reich ausgestatteter Paläste, von denen einige ebenfalls besprochen werden sollen. Zusätzlich zu den Kirchen, Museen und Palästen wird immer wieder die Stadt selbst und ihre wechselvolle Geschichte in den Mittelpunkt gerückt. Keine andere Stadt hat so viele bedeutende Künstlerinnen hervorgebracht wie Bologna, was Überlegungen zu den besonderen Rahmenbedingungen anregt. Der Überblick wird abgerundet durch eine Betrachtung der zeitgenössischen Kunstliteratur, allen voran Carlo Cesare Malvasias Felsina pittrice.

Die Exkursion wird geleitet von den umfangreichen Beständen der Gemäldegalerie und des Kupferstichkabinetts in Berlin sowie der Gemäldegalerie Alte Meister in Dresden, die Hauptwerke der Bologneser Kunst vom 15.-18. Jahrhundert beherbergen. Aus diesem vielfältigen thematischen Komplex können sich die Teilnehmenden bei der Einführungsveranstaltung ausgewählte Themen für Impulsreferate und/oder Hausarbeiten nach Interesse auswählen. Aufgrund der Kapazitäten des Studiensaals des Kupferstichkabinetts ist die Teilnehmerzahl auf 15 beschränkt.

Die Einschreibung ist beendet. Es gibt noch freie Plätze. Bei Interesse bitte unter diathek@kunstwissenschaft.tu-berlin.de melden.