Das Modul dient der Einführung in die Grundlagen von Anwendung und
Forschung im Bereich Sicherheit und Zuverlässigkeit. Im Mittelpunkt
steht das menschliche Verhalten in komplexen technischen Systemen mit
hohem Gefährdungspotential (z.B. Kernkraftwerke, Chemieanlagen). Es
werden klassische sowie jüngere Theorien und methodische Ansätze
vorgestellt und diskutiert, die sowohl den individuellen als auch den
organisationalen Beitrag zu Sicherheit und Zuverlässigkeit umfassen.
Exemplarische Fragen, mit denen wir uns im Seminar befassen, sind: Was sind und wie kommt es zu menschlichen Fehlern?, Über welche Maßnahmen lässt sich das Verhalten von Mitarbeiter*innen im Sinne der Sicherheit erhöhen?, Welche Rolle spielt das Führungsverhalten für die Arbeitssicherheit?, Wie entstehen Systemunfälle (Tschernobyl 1986, ...)?, Was kann man aus passierten Unfällen über die Entstehung von Systemunfällen lernen und wie analysiert man sie?, Was versteht man unter einer Sicherheitskultur in Organisationen und wie kann sie verbessert werden?.
Voraussetzungen
für die Teilnahme: Übernahme eines Referats, Bereitschaft zu aktiver
Teilnahme und Mitarbeit, Bearbeitung englischsprachiger Literatur.
Der erste Termin findet am 24.10. statt.
- Trainer/in: Dietlind Helene Cymek