
Der Kurs beschäftigt sich mit unterschiedlichen Formen von Diversität im städtischen Kontext. Wie steht es um die gesellschaftliche Teilhabe aller Stadtbewohnender angesichts urbaner Vielfalt und multipler Zugehörigkeiten? Wie manifestieren sich Unterschiede und Ungleichheiten im Raum und werden durch Raum mitgeprägt? Welche Räume fördern Begegnungen und Formen von Solidarität und situativem Zusammenhalt unterschiedlicher Gruppen? Unterschiedliche Dimensionen räumlicher In- und Exklusion z.B. aufgrund von ethnischer und sozialer Herkunft, Alter, geschlechtlicher Identität, sexueller Orientierung, Religion oder Behinderung werden (auch in ihrer intersektionalen Verbindung) thematisiert. Wir untersuchen, wie soziale Vielfalt im städtischen Raum repräsentiert ist, welche Machtstrukturen zum Ausdruck kommen und welche postkolonialen Spuren sich im (halb-)öffentlichen Raum finden lassen.
Im Seminar lesen und diskutieren wird theoretische Texte und erkunden auf dieser Grundlage unterschiedliche Räume in Berlin. Eingeladene Expert*innen aus Forschung und Planungspraxis im In- und Ausland geben darüber hinaus Einblicke in ihre Arbeit und stellen Ansätze räumlicher Planung im Umgang mit sozialräumlichen Exklusionsprozessen zur Diskussion. Dies umfasst planerische Ansätze von transdisziplinären Reallaboren bis hin zu Strategien sozialer Innovation. Seminarteilnehmende wählen inhaltliche Schwerpunkte, die sie in Form eines Referats ausarbeiten und mit einem digitalen mapping tool (action bound) visualisieren.
- Trainer/in: Mona Gabriela Beyer
- Trainer/in: Heike Hanhörster
- Trainer/in: Matteo Holzmann
- Trainer/in: Miriam Neßler