Die Theoriebildung in der geisteswissenschaftlichen Rassismusforschung hat in den zurückliegenden Jahrzehnten eine Reihe quasi kanonischer Texte hervorgebracht. In diesem Kurs werden diese kritisch danach befrag, wie die darin vorgestellten Deutungen gesellschaftlicher Beziehungen dazu beitragen können, jene Wechselbeziehungen zwischen unterschiedlichen Formen sozialer Ungleichheiten bzw. von asymmetrischen Machtverhältnissen in den Blick zu nehmen.