Queer/feministische post- und dekoloniale Theoretiker*innen offenbaren Kolonisierung als Prozess heteronormativer Vergeschlechtlichung und zeigen, wie koloniale Geschlechterdiskurse und -politiken im zeitgenössischen Kontext reproduziert werden.  Im Seminar gehen wir diesen Prozessen auf den Grund und gehen auf die Southern Theories ein, die koloniale Geschlechterpolitiken infrage stellen und sich vom hegemonialen westlichen Feminismus emanzipieren. Auf dieser Basis erörtern wir die Möglichkeiten dekolonisierender feministischer Solidarität.