SoSe23: Kollektivität: Neue Entwürfe von Freiheit
Das Seminar findet an fünf Terminen montags 16-19 Uhr in FH 619 statt:
19.06, 26.06., 03.07., 10.07., 17.07.2023.
Die dreitägige Exkursion findet voraussichtlich Ende Juli statt.
Die Projektwerkstatt „Individualismus und Kollektivität“ sucht nach alternativen Formen der
Kollektivität, die sich dem liberalen Individualismus entgegensetzen lassen. Dieses Semester
geht es um den Begriff Freiheit. Die Vorstellung von Freiheit, die lediglich im egoistischen Recht
der:des Einzelnen gegen die Gemeinschaft aufgeht, erscheint als eine zu kurz gedachte Form von
Freiheit. Zur persönlichen Freiheit gehört auch die Erfahrung eines befruchtenden Austausches
mit anderen, sowie Raum und Möglichkeit zu haben, sich gemeinsam selbstbestimmt zu
organisieren. Darum wird in fünf Lektüresitzungen ein sozialer Freiheitsbegriff zunächst
theoretisch erarbeitet. Bei der darauffolgenden, gemeinsam geplanten Exkursion wird
partizipative Gemeinschaft auch praktisch erlebt. Die Teilnehmenden durchlaufen
basisdemokratische Entscheidungsprozesse und präsentieren sich Beispiele für
gemeinschaftliche Lebensweisen und politisches Handeln selbstbestimmter Kollektive. Da die
Anzahl der Teilnehmenden auf 15 begrenzt ist, wird um Anmeldung und die Beantwortung der
Frage „Was interessiert Dich an den Themen Kollektivität und Freiheit?“ in wenigen Sätzen bis
zum 30. April gebeten: l.buchert@campus.tu-berlin.de.
- Trainer/in: Dyke Birkner
- Trainer/in: Larissa Buchert
- Trainer/in: Luisa Friederike Girke
- Trainer/in: Dulguun Shirchinbal