Empirische Studien zum Informations- und Wissensstand der Wählenden in etablierten westlichen Demokratien legen ein epistemisches Paradox nahe: der Souverän – das Wahlvolk – ist in einer Vielzahl politisch relevanter Aspekte mehrheitlich schlecht informiert. Das niedrige Wissensniveau beeinflusst die Wahlentscheidung. Ist eine schlecht informierte Entscheidung an der Wahlurne eine souveräne Entscheidung? Das Seminar widmet sich der Entfaltung dieses epistemischen Problems. Zugleich soll die Frage erörtert werden, ob lottokratische und epistokratische Ansätze das epistemische Problem wirklich lösen können.


Dozenten:

Prof. Dr. Axel Gelfert

Dr. Stefan Tolksdorf


Beginn:

Fr., 21. Oktober, 14-16 Uhr, in Präsenz (Raum E 020)


Modulzuordnungen:

BA-KulT PHIL 3

BA-KulT FW 4

BA-KulT IS 3

MA-TGWT PHIL 4

MA-PHIL FW 25