In
diesem Seminar setzen wir uns kritisch mit einer Reihe von klassischen und
modernen Theorien sowie empirischen Ergebnissen in der Medienwirkungsforschung
auseinander. Der Blick richtet sich dabei sowohl auf politische Diskurse und
Medieninhalte als auch die Effekte solcher Inhalte auf das Publikum. Basierend
auf Erkenntnissen aus der Medienpsychologie, Politolinguistik sowie der
Kommunikationswissenschaft bietet das Seminar u.a. Einblicke in verschiedene
Framing-Konzepte (z.B. episodisches vs. thematisches Framing), persuasive
Kommunikation, Theorien der Informationsverarbeitung (z.B. selektive
Informationszuwendung) und Wahrnehmung von Medieninhalten (z.B.
Hostile-Media-Effekt). Diese Diskussionen erfolgen vor dem Hintergrund von
aktuellen politischen und massenmedialen Diskursen (z.B. News Bias,
Desinformation) sowohl in traditionellen als auch digitalen deutsch- und
englischsprachigen Medien. Ergänzend dazu erfolgt eine methodenorientierte
Diskussion, um darzustellen, wie diese Erkenntnisse meist zustande kommen––von
der systematischen Erfassung von politischen Kommunikations- und Medieninhalten
(z.B. mittels verschiedener Textanalyseverfahren) bis zur Messung von deren
Effekten (z.B. mittels Experimente).
Präsenzveranstaltung (MAR
0.015) | Di
8.15-9.45 Uhr | Module:
BA SK 2a, BA FW 8-13, MA SK 8, MA Med 7/13
- Trainer/in: Rico Neumann