Der Autoverkehr rückt mehr und mehr in den verkehrspolitischen
Mittelpunkt. Der motorisierte Individualverkehr verbraucht zu viele
Ressourcen und verhindert die Einhaltung der Klimaziele. Wie kann der
Flut der weiter steigenden Zahl von Autos Einhalt geboten werden, wenn
moderne Gesellschaften um das Auto herum gebaut sind und die soziale
Mobilität nicht ohne die Raumüberwindung mit Autos zu denken ist? Ist es
daher überhaupt vorstellbar, dass demokratische Gesellschaften ohne
Massenverkehr auskommen können? Im Seminar soll es weniger um die
klimapolitischen Folgen als die Fragen nach gesellschaftlichen Zugängen
und sozialer Teilhabe jenseits des Automobils gehen.
- Trainer/in: Camillo David Westerhoff