Dr. Loukidelis, Nikolaus

BA-KulT PHIL 4, 5

BA-KulT FW 5

MA-PHIL FW 26

MA-PHIL 4, 5

MA-TGWT Phil 2, 3

Phil-FüS II

BSc-NaMa


Do. 18-20

Hybrid-Seminar (Anmeldung über ISIS)

Raum: H 3002

Beginn: 22.04.2022

Ende: 21.07.2022

Die sogenannten klassischen Studien durchlaufen zur Zeit eine Krise. Dennoch gibt es immer
noch wesentliche Impulse, die sie der Wissenschaft und Kultur von heute geben können. Mit
Blick auf die altgriechische Philosophie scheint dies besonders zutreffend zu sein. Erstens hat
sie die Terminologie von zahlreichen Sprachen geprägt, so dass es unvermeidlich ist, auf sie zu
rekurrieren, wenn man sich für Herkunft und Tragweite eines Begriffs interessiert. Zweitens
haben mehrere philosophische Positionen, die in der fraglichen Zeit formuliert worden sind, ihre
Aktualität nicht verloren. Und drittens stellt sie eine bemerkenswerte Einheit von Theorie und
Praxis dar, deren Praktizierung zwar nicht in allen, aber in vielen Fällen die Wahrung von
Humanität verbürgen kann. Wir nähern uns in diesem Semester an die altgriechische Philosophie
als Lebensform und Lehre an. Hinsichtlich des ersten Bereichs suchen wir Orientierung in dem

Werk von Diogenes Laertios, hinsichtlich des zweiten in der Textauswahl von Wolfgang
Wieland. Weitere einschlägige Texte werden vom Dozenten zur Verfügung gestellt.

Die erste Sitzung findet ausnahmsweise am Fr., 22.04., 18.00-20.00 Uhr als Online-Sitzung statt.

Literaturverweis

Diogenes Laertios: Leben und Lehre der Philosophen. Aus dem Griechischen übersetzt und
herausgegeben von Fritz Jürß, Stuttgart 1998.

Wolfgang Wieland (Hrsg.): Geschichte der Philosophie in Text und Darstellung. Band 1: Antike,
Stuttgart 1993.