Im Zentrum steht die Frage, wie Lernen und Lehren unter den Bedingungen von Digitalisierung und Digitalität stattfinden kann und welche Implikationen sich daraus ergeben – auf allen Ebenen: von der Gesellschaft über Bildungseinrichtungen bis hin zum Individuum.
Während Digitalisierung den Leitmedienwechsel vom Buch zum Computer beschreibt, charakterisiert Digitalität die damit einhergehenden gesellschaftlichen Veränderungen. Lernprozesse sind unter diesen beiden Bedingungen grundlegenden Veränderungen unterworfen. Der Pädagogik kommt in diesem unumkehrbaren Transformationsprozess von der Buch- in die Computergesellschaft eine entscheidende Rolle zu, da ihre Praxis (z.B. die Gestaltung von Unterrichtssituationen) diese Veränderungen in besonderer Weise spiegeln. Im Seminar werden wir erarbeiten, was „Kultur der Digitalität“ für uns – als Lehrende und(!) Lernende – bedeutet und wie wir in diesem sich vollziehenden Wandel guten Unterricht für unsere Schülerinnen und Schüler gestalten können.
Bei Interesse bitte anmelden bei melanie.stilz@tu-berlin.de