!!! Einschreibung beendet, da maximale Anzahl an Teilnehmer:innen erreicht !!!
Wer die Einschreibung verpasst, meldet sich bitte unter diathek@kunstwissenschaft.tu-berlin.de unter Angabe des vollen Namens, sodass in Einzelfällen eine manuelle Einschreibung erfolgen kann.
Nach Stationen im Statens Museum for Kunst in Kopenhagen und im Stedelijk Museum in Amsterdam zeigt das Brücke-Museum ab Dezember 2021 die Ausstellung Kirchner und Nolde. Expressionismus Kolonialismus, die in Berlin um Werke weiterer Vertreter der Brücke-Künstlergruppe ergänzt wird. Gemeinsam mit zeitgenössischen Positionen präsentiert das Brücke-Museum im Kunsthaus Dahlem zudem die Sammlung außereuropäischer Objekte aus dem Nachlass Karl Schmidt-Rottluffs. Das Ausstellungsprojekt rückt erstmals die Wechselwirkungen zwischen deutscher bzw. europäischer Kolonialpolitik und der Kunstproduktion der Brücke-Mitglieder in den Mittelpunkt. Dabei unterzieht es die künstlerisch-intellektuelle Adaptation von Artefakten aus den damaligen Kolonien, die Landschaft- und Figurenszenen aus Papa-Neuguinea und Palau, wohin Nolde und Pechstein vor Ausbruch des Ersten Weltkriegs gereist waren, und die Inszenierung Schwarzer Modelle in den zahlreichen Dresdner und Berliner Atelier - und Tanzdarstellungen ebenso einer Revision wie es institutionelle Praktiken des Kuratierens und Vermittelns kritisch befragt.
Das Seminar zielt auf eine Analyse der Ausstellung ab, die nicht nur ihren Aufbau, die Anordnung der Exponate im Raum samt der sie begleitenden Texte und Medien beinhaltet, sondern auch Aspekte wie Webauftritt und Katalogbuch, evtl. auch einen Vergleich mit den vorherigen Ausstellungsstationen berücksichtigt. Dank der Kooperation mit dem Brücke-Museum und dem Kunsthaus Dahlem können wir ab Eröffnung in Blocksitzungen regelmäßig vor Ort arbeiten. Vorbereitend werden wir uns mit Ansätzen postkolonialer Theorie, Konzepten dekolonialer Museumspraxis und Anleitungen zur Ausstellungsanalyse vertraut machen.
Hinweise: Das Seminar ist auf 15-20 TN beschränkt, je nach Pandemielage könnte die TN-zahl nochmals reduziert werden. Davon abhängig ist auch, ob die Sitzungen zu Semesterbeginn ab Oktober online oder im Seminarraum stattfinden. Ab Januar, konkret zwischen dem 3.1. und dem 7.2., treffen wir uns montags 14-17 h im Brücke-Museum u. Kunsthaus Dahlem. Es ist geplant, das Seminar mit einer Präsentation, einem Workshop o.Ä. am Freitag, 11.2., im Brücke-Museum abzuschließen. Für die Teilnahme gelten die dann gültigen Regeln des Universitäts- und Museumsbetriebs unter Pandemiebedingungen.
Die online-Einführung findet am Mo, 25.10. 14-16 h mit Lisa Marei Schmidt statt.
Liebe Studierende,
aufgrund der unsicheren Planungslage durch Corona und der IT-Problematik an der TU Berlin, kann es bei Angaben zu den Räumlichkeiten, Modulzugehörigkeiten und der Teilnehmer:innenanzahl kurzfristig zu Änderungen kommen. Diese werden nach Möglichkeit hier bekannt gegeben. Studierende, die noch nicht immatrikuliert worden sind und über keinen ISIS-Zugang verfügen, melden sich bitte unter diathek@kunstwissenschaft.tu-berlin.de, sodass wir Euch einen Gastzugang für die Kurse erstellen können.
Dozent:in: Dr. Andrea Meyer in Kooperation mit dem Brücke-Museum und dem Kunsthaus Dahlem
Teilnehmer:innen: 15
Zeit: MO 14-17
Raum: A 072 + online
Modul: MA KuWi 2, 3a, 7a+b
Beginn: 25.10.21, MO
- Trainer/in: Andrea Meyer
- Trainer/in: Paula Wunderlich