Restplätze verfügbar !! bitte melden !

Wer die Einschreibung verpasst, meldet sich bitte unter diathek@kunstwissenschaft.tu-berlin.de unter Angabe des vollen Namens, sodass in Einzelfällen eine manuelle Einschreibung erfolgen kann.


!!! Die EInschreibung in diesen Kurs findet statt am Montag, 11. 10. von 13.40 - 14.30 Uhr !!!

Wer die Einschreibung verpasst, meldet sich bitte unter diathek@kunstwissenschaft.tu-berlin.de unter Angabe des vollen Namens, sodass in Einzelfällen eine manuelle Einschreibung erfolgen kann.

Studierende, die noch nicht immatrikuliert worden sind und über keinen ISIS-Zugang verfügen, melden sich bitte unter diathek@kunstwissenschaft.tu-berlin.de, sodass wir Euch einen Gastzugang für die Kurse erstellen können.

Liebe Studierende,

aufgrund der unsicheren Planungslage durch Corona und der IT-Problematik an der TU Berlin, kann es bei Angaben zu den Räumlichkeiten, Modulzugehörigkeiten und der Teilnehmer:innenanzahl kurzfristig zu Änderungen kommen. Diese werden nach Möglichkeit hier bekannt gegeben. 

Daten:

Seminar MA
Teilnehmer:innen: 12
Mittwoch: 14-18
Raum: BERLINISCHE GALERIE und ggf. online
Module: MA KuWi 2, 3a, 3b

Das Seminar findet 14-tägig in mehreren Blockterminen online bzw. in der Berlinischen Galerie / Ferdinand-Möller-Archiv statt. Die einführende Sitzung findet am 20. Oktober statt. Die genauen Termine werden zu Semesterbeginn auf ISIS bekanntgegeben.

Kunst der Klassischen Moderne erzielt heute Höchstpreise am internationalen Markt. Bereits nach dem ersten Weltkrieg gab es Bestrebungen die deutsche Moderne dort zu etablieren. Ein Berliner Galerist, der sich hierfür besonders engagierte war Ferdinand Möller (1882-1956). Ausgehend von der Ausstellung A Collection of Modern German Art, die Möller 1923 gemeinsam mit dem Kunsthistoriker Wilhelm R. Valentiner (1880-1958) in New York organisierte, geht das Seminar der Preisentwicklung moderner deutscher Kunst bis in die 1940er Jahre nach. Ein besonderes Augenmerk wird hierbei auf die 1937 aus deutschem Museumsbesitz beschlagnahmte "entartete" Kunst gelegt, die nach offiziellen Vorgaben ausschließlich in den internationalen Markt einfließen sollte. 

Basierend auf online verfügbaren Digitalisaten aus dem Nachlass Ferdinand Möller und weiteren Quellen wird exemplarisch untersucht, wie die Werke einzelner Künstler*innen seit den 1920er Jahren bewertet wurden, welche Preise für Werke aus dem Besitz ab 1933 verfolgter jüdischer Sammler*innen nachvollziehbar sind und mit welchen Gewinnen der Handel gearbeitet hat. Auf der Basis unternommener Recherchen soll die Aussagekraft einzelner Preise diskutiert werden. 

Vorausgesetzt wird die Bereitschaft, aktiv zum Gelingen des Seminars beizutragen. 

Die Zahl der Teilnehmenden ist zunächst auf 10 Studierende beschränkt.