!!! Einschreibung beendet - Restplätze verfügbar - bitte per Mail melden !!!

Seminar auch für KuWi 5 anrechenbar!


Wer die Einschreibung verpasst, meldet sich bitte unter diathek@kunstwissenschaft.tu-berlin.de unter Angabe des vollen Namens, sodass in Einzelfällen eine manuelle Einschreibung erfolgen kann.

Studierende, die noch nicht immatrikuliert worden sind und über keinen ISIS-Zugang verfügen, melden sich bitte unter diathek@kunstwissenschaft.tu-berlin.de, sodass wir Euch einen Gastzugang für die Kurse erstellen können. 


Liebe Studierende,

aufgrund der unsicheren Planungslage durch Corona und der IT-Problematik an der TU Berlin, kann es bei Angaben zu den Räumlichkeiten, Modulzugehörigkeiten und der Teilnehmer:innenanzahl kurzfristig zu Änderungen kommen. Diese werden nach Möglichkeit hier bekannt gegeben. Das Vorgehen zur Einschreibung in teilnehmer:innenbeschränkte Kurse wird ebenfalls hier bekannt gegeben.

Daten:

Seminar MA
Teilnehmer:innen: 30
Donnerstag 14-16
Raum: Bh-N 243 (für mindestens die erste Sitzung )
Module: MA KuWi 1, 2, 5, 6a, Freie Wahl

ACHTUNG: Das Seminar ist nun auch für das Modul  MA KuWi 5 einzubringen!

Kunstwerke sind permanenten Veränderungen ausgesetzt. Äußere Einflüsse wie Licht, Luft oder Feuchtigkeit lassen (Alters-)Schäden entstehen; dazu kommen Eingriffe im Zuge von Orts- oder Besitzerwechseln, Neu- und Umnutzungen, Zerstörungen, Rekonstruktionen und Restaurierungen. All diese Faktoren transformieren die Objekte nicht nur in ihrer materiellen Substanz, sondern vielfach auch in Funktion und Bedeutung. In unserem Seminar wollen wir uns anhand ausgewählter Beispiele mit Spielarten dieses „work in progress“ auseinandersetzen: Der Bogen wird sich von Überarbeitungen und Neufassungen älterer Artfakte bis hin zu Restaurierungs- und Rekonstruktionskampagnen unserer Tage spannen. Ziel ist eine kritische Reflexion unseres Werkbegriffs, der zwar für die aktuelle Kunst problematisiert, für die ältere Kunst hingegen vielfach unhinterfragt weitergeführt wird.

Das Seminar findet in Verbindung mit einem Seminar an der Universität Konstanz statt, das sich dem Thema aus einem etwas anderen Blickwinkel widmet: dem der interdisziplinären Zusammenarbeit zwischen RestauratorInnen, KunsttechnologInnen und KunsthistorikerInnen. Beide Seminare treffen in der Vortragsreihe „A matter of teamwork" aufeinander, in der SpezialistInnen der beteiligten Disziplinen in Fallstudien gemeinsame Restaurierungsprojekte vorstellen. Die Veranstaltung wird also ein hybrides Format haben: Die Präsenztermine wechseln sich vierzehntätig mit online- Vorträgen und -Diskussionen ab.