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Der Begriff des „Helden“ geht in Bedeutung und Ikonografie auf den Heros der griechischen Mythologie zurück. Das Seminar geht epochenübergreifend den historischen Bedeutungsebenen dieses Konzepts und seiner bildlichen und plastischen Umsetzung nach. Es greift damit ein in der Kulturwissenschaft jüngst intensiv bearbeitetes Thema auf und konzentriert sich auf die kunsthistorische Perspektive. Von der griechischen Antike ausgehend, verfolgen wir anhand von Beispielen der europäischen Kunst Kontinuitäten und Veränderungen bei Darstellungen von „Helden“. Wir blicken auf Statuen und Historienbilder, Denkmäler, in Comics und Kinofilme. Zum einen geht es darum, bis heute prägende Gedankenfiguren und Bildformeln zu erkennen und einzuordnen, zum anderen, den Begriff selbst in seiner Historizität zu analysieren. Dazu gehören u.a. Fragen nach Sakralität und Religion, Geschlecht, politisch-gesellschaftlichem Hintergrund und transkulturelle Vergleiche.

Literatur zur Einführung: Henning Ottmann, Grundzüge der altaristokratischen Kultur und ihres Menschen- und Götterbildes, in: Ders., Geschichte des politischen Denkens, Bd. 1.1: Die Griechen. Von Homer bis Sokrates, Stuttgart/Weimar 2001, S. 21–29; Andreas Hammer (Hg.), Helden und Heilige. Kulturelle und literarische Integrationsfiguren des europäischen Mittelalters, Heidelberg 2010; Ralf von den Hoff u. a., Helden – Heroisierungen – Heroismen, SFB der Univ. Freiburg, https://www.sfb948.uni-freiburg.de/de (u.a. monographische Reihen; Online-Lexikon „compendium heroicum“; e-Journal „helden. heroes. héros“; e-Bibliographie); Uwe Fleckner, Der postheroische Held. Georg Baselitz und das Ende einer gescheiterten Ideologie, in: Max Hollein/Eva Mongi-Vollmer (Hg.), Georg Baselitz: Die Helden (Ausst.-Kat. Frankfurt am Main, Städel Museum), München 2016, S. 46–54


Liebe Studierende,

aufgrund der unsicheren Planungslage durch Corona und der IT-Problematik an der TU Berlin, kann es bei Angaben zu den Räumlichkeiten, Modulzugehörigkeiten und der Teilnehmer:innenanzahl kurzfristig zu Änderungen kommen. Diese werden nach Möglichkeit hier bekannt gegeben. Studierende, die noch nicht immatrikuliert worden sind und über keinen ISIS-Zugang verfügen, melden sich bitte unter diathek@kunstwissenschaft.tu-berlin.de, sodass wir Euch einen Gastzugang für die Kurse erstellen können. 



Daten:
Dozent:in: Dr. Robert Skwirblies
Teilnehmer:innen: 15
Zeit: MI 16-18
Raum: A 072
Modul: MA KuWi 2, 3a