Ziel agiler Softwareentwicklung ist es, den Softwareentwicklungsprozess flexibler und schlanker zu machen, indem beispielsweise das Vorgehen der Teammitglieder bei der Softwareentwicklung und ihr Miteinander Priorität gegenüber Prozessen und Werkzeugen erhalten. Dieses Projekt vermittelt agile Methoden anhand einer konkreten Softwareentwicklung und hilft so

  • Softwareprodukte und -entwicklung im industriellen Kontext zu verstehen,
  • agile Methoden zu verstehen, insbesondere Scrum und Extreme Programming,
  • Open-Source-Softwareentwicklung und zugrunde liegende Prinzipien zu verstehen und
  • praktische Erfahrung mit einem Scrum-Prozess und technischen XP-Methoden zu sammeln.
Das AMOS-Projekt lehrt agile Methoden (Scrum und XP) und Open-Source-Softwareentwicklung anhand eines konkreten Entwicklungsprojekts während der Vorlesungszeit. Folgende Themen werden behandelt:
  • Agile Methoden, insb. Scrum, und verwandte Softwareentwicklungsprozesse
  • Scrum-Rollen und Prozesspraktiken, einschließlich Produktmanagement und Entwicklungsleitung
  • Technische Methoden wie Refactoring, Continuous Integration und testgetriebene Entwicklung
  • Prinzipien, Werkzeuge und Erfolgsmethoden der Open-Source-Softwareentwicklung In einem AMOS Projekt arbeiten Teams von Studierenden mit einem Industriepartner zusammenarbeiten, der die Idee für das Projekt bereitstellt. Dies ist eine praktische Arbeit. Die Studierenden lernen und praktizieren alle drei wesentlichen Scrum-Rollen:
  • Product Owner. In dieser Rolle definiert, priorisiert, kommuniziert und bewertet ein Studierender Anforderungen.
  • Software-Entwickler. In dieser Rolle schätzt der Studierende den Aufwand für die Anforderungen ab und implementiert sie.
  • Scrum-Master. In dieser Rolle managed der Studierende den Projekterfolg und beseitigt Hindernisse auf dem Weg zu diesem.

Einen Eindruck zu vorherigen AMOS Projekten können Sie hier gewinnen: http://osr.cs.fau.de/category/teaching/specific/amos/