Anhand von Beispielen aus dem In- und Ausland wird die Industrialisierung als bestimmende Triebkraft der Moderne analysiert und ihre Auswirkungen und Nachwirkungen auf unsere Gesellschaft untersucht. Anhand bedeutender Schlüsselprojekte wird vom industriellen Profil einzelner Regionen über die Standortwahl bis zum baulichen und typologischen Portfolio großer und kleiner Unternehmen ein differenzierter Einblick in das Themenfeld erarbeitet. Untersuchungsgegenstand ist die architektonische Entwicklung industrieller Bauaufgaben und deren denkmalpflegerische Bewertung. Die Studierenden sind in der Lage, große Anlagen angemessen zu dokumentieren und ihre Werte zu vermitteln. Viele der durch die weitgehende Deindustrialisierung der westlichen Welt nicht mehr betrieblich genutzten Standorte stellen eine besondere Herausforderung für die Stadt- und Regionalentwicklung dar. Anhand von worst- und best-practice-Projekten werden Modelle zur Inwertsetzung und Nachnutzung von industriellen Anlagen diskutiert und konservatorische und denkmaldienliche Konzepte untersucht.
- Trainer/in: Kristin Brenndörfer
- Trainer/in: Martin Gussone
- Trainer/in: Katharina Sahm