Ausgangspunkt

Nach 40 Jahren der wirtschaftlichen Transformation ist China auch in Wissenschaft, Technologie und Innovation auf dem Weg zur Weltspitze. Der geplante Galopp zur Innovationsnation hat auch eine Neuausrichtung des chinesischen Wissenschafts- und Technologie-Systems zur Folge. Die Modernisierung des Innovationssystems soll durch den Aufbau internationaler Partnerschaften erreicht werden - massive finanzielle Investitionen in Bildung, Forschung, Technologie und Innovation stehen bereit. So hat China beispielsweise in der Biomedizin, Digitalisierung und KI nicht nur aufgeholt, sondern bereits eine führende Position erlangt. In den internationalen Rankings sind viele chinesische Hochschulen deutlich aufgestiegen, mit Beijing U und Qinghua U sogar zwei Universitäten in die Top 10 weltweit aufgerückt. Welche besonderen Chancen und Risiken ergeben sich aus der Zusammenarbeit mit China? Wie sollten sich Institutionen und Universitäten in Deutschland dem erstarkten China gegenüber verhalten?

Ziel

Vermittlung von Wissen über das Wissenschaftssystem Chinas, seine institutionellen Verflechtungen, politischen und regulativen Rahmenbedingungen Transfer-Wissen zur europäisch-chinesischen Hochschul-Zusammenarbeit bereitstellen und gemeinsam erarbeiten. Eigene Richtlinien für den internationalen Wissenschaftsbetrieb formulieren.

Inhalt

  • Reform des Wissenschafts- und Technologie-Systems seit dem politischen Führungswechsel in 2012/2013 durch XI Jinping
  • Überlegungen zur Ausgestaltung der Zusammenarbeit mit China in der HS-Kooperation.

Methoden

Inputvorträge, Einzel- und Gruppenarbeit, Diskussion, SWOT-Analyse