Der Begriff des Leibes nimmt in der Phänomenologie eine besondere Stellung ein. Die Phänomenologie geht davon aus, dass das Subjekt leiblich verankert ist und dementsprechend auch die Erscheinungsweise der Welt maßgeblich von unserer Leiblichkeit bestimmt ist. Die Welt ist uns also – nach Ansicht der Phänomenologie – in leiblicher Erschlossenheit gegeben. Darüberhinaus sind sich aber keineswegs alle Phänomenologen einig, was den Begriff des Leibes betrifft. In diesem Seminar wollen wir uns verschiedene Leibbegriffe und leibliche Phänomene anschauen und Texte von Maurice Merleau-Ponty, Herman Schmitz, Isabella Marcinski und anderen diskutieren. Grundlagen der Phänomenologie werden vorausgesetzt.
Literaturverweis:
- Landgweer, H. & Marcinski, I. (2016): Dem Erleben auf der Spur. Feminismus und die Philosophie des Leibes. Transcript Verlag.
Modulzuordnungen:
- BA-KulT PHIL 3, 5
- MA-TGWT PHIL 4
- MA-Phil 1, 2
- FW-BA 4, 41
- FW-MA 25
- Trainer/in: Birgit Beck
- Trainer/in: Teresa Stella Sarah Geisler