Der als „Historikerstreit“ bezeichnete Streit um die Gegenwartsbedeutung des Nationalsozialismus (NS) in der zweiten Hälfte der 1980er Jahre war die letzte große öffentliche Kontroverse um die NS-Vergangenheitsbewältigung in der alten Bundesrepublik. Das damals etablierte Deutungsmuster der „Singularität des Holocaust“ stellt bis heute eine zentrale geistige Grundlage für das Verhältnis zum NS dar. Das Seminar rekonstruiert zunächst die Konfliktentwicklung in den 1980ern und fragt dann vor dem Hintergrund empirischer Befunde und aktueller Debatten („Unbehagen in der Erinnerungskultur“) nach Stand und Zukunft der Geltung dieser Deutung.

Bitte melden Sie sich per e-mail bis einschl. FR, 09.04.2021 an: michael.kohlstruck@tu-berlin.de. Nutzen Sie dabei Ihren Hochschul-Account, um sich als Hochschulangehörige zu legitimieren.

Sie erhalten bis 13.04.2021 Nachricht über Ihre Zulassung und die Zugangsdaten für ISIS sowie die Einwahldaten für die online-Sitzungen mit Zoom.

Die erste Sitzung findet statt am DO, 15.04.2021, 12:15-13:45