mittwochs 12-14h

Leitung: Dr. Andrea Meyer

Die (bleibende) Lockerung des Lockdowns voraussetzend, lädt das Seminar zur Wiederentdeckung von Berliner Museen durch individuell zu gestaltende Vor-Ort-Besuche ein. Gemeinsamer thematischer Leitfaden für die Besichtigungen ist die Aufarbeitung der eigenen Museums- und Sammlungsgeschichte, die sich erstaunlich viele der bereits laufenden oder für das Frühjahr angekündigten Sonderausstellungen auf die Fahne schreiben. Die Selbstbefragungen finden auf unterschiedlichsten Ebenen statt: Sie zielen auf die Rekonstruktion von Objektbiografien und Erwerbungskontexten, fokussieren den architektonischen Wahrnehmungsrahmen für die Exponate oder streben eine grundsätzliche Auseinandersetzung mit überlieferten Sammlungs-, Ordnungs- und Ausstellungspraktiken an.

Eingebettet in die Seminardiskussionen um selbstreflexives Kuratieren, die sich auf die Lektüre aktueller Beiträge zur kritischen Museologie und das Studium vergleichbarer Projekte stützen, werden wir uns konkret mit folgenden Ausstellungen beschäftigen: Sprich mit mir! Die Sammlung befragen, Design Lab #7 im Kunstgewerbemuseum; Klartext. Zur Geschichte des Bode-Museums im Bode-Museum; Vom Fragment zum Monument. Das Ischtar-Tor in Berlin im Pergamonmuseum, James Simon. Die Kunst sinnvollen Gebens, Videoinstallation im Kulturforum, Werner Düttmann. Berlin. Bau. Werk im Brücke-Museum und Provenienzen. Kunstwerke wandern in der Berlinischen Galerie.

Hinweis: Die Seminarsitzungen finden online statt. Die Ausstellungsbesuche sind individuell zu organisieren. Sollten es die Hygienerichtlinien gestatten, wird für die Besichtigungen Partner/-innen- bzw. Teamarbeit ausdrücklich empfohlen; ggf. können vereinzelt doch gemeinsame Seminarbesuche angeboten werden.

Modul: BA KW 7