Centrone, Stefania
Gelfert, Axel

LV-Nr.: 3130 L 017
MA-TGWT PHIL 1, 3, 5

MA-PHIL 3, 6

Kernmodul Nebenfach Philosophie für Mathematiker/Innen

HS                                 Einführung in die Quantenlogik

Do. 14-16
Online-Seminar. Dieser Kurs findet asynchron statt.
Beginn: 15.04.2021

Im Unterschied zu den Auslösern zur Entwicklung der klassischen Berechenbarkeitstheorie entsteht das quantum computing (Feynmann, Deutsch…) als Anwendung einer physischen Theorie (Quantenmechanik) auf die Berechenbarkeitstheorie. Das physische Mittel (die mikrophysischen Eigenschaften des Rechners) kommt nun in den Vordergrund. Das Quantum Computing fügt der klassischen Berechenbarkeitstheorie und Komplexitätstheorie nichts hinzu; sein Ziel ist nicht, den klassischen Berechenbarkeitsbegriff zu erweitern. Jede quantenberechenbare Funktion ist auch im klassischen Sinne berechenbar. Bisher bietet das Quantum Computing nur einige wenige effiziente (polynomiale) Quantenalgorithmen für Probleme, bei denen man zurzeit über keine effizienten klassischen Algorithmen verfügt. Der Kurs beinhaltet: (a) Einführung und Motivation in die Quantenberechenbarkeit; (b) Klassische Gatter und Quantengatter; (c) Irreversible und Reversible Berechnungen; (d) Eine logische Sicht auf Quanteninformationen; (e) Qubits, Quregister, Qumixes Quantum Logical Gates; (f) Das Toffoli-Gatter; (g) das Nicht-Gatter; (h) Das Hadamard-Gatter; (i) Universelle Quantengatter und ihre algebraische Struktur.

Literaturverweis:

Matthias Homeister: Quantum Computing verstehen - Grundlagen – Anwendungen Perspektiven. Springer 2015.