Thema der Veranstaltung ist das Verhältnis von Organisation und Arbeit in modernen Industriegesellschaften auf der Mikro-, Meso- und Makroebene. Anhand dieses Themenkomplexes führt die Veranstaltung außerdem methodisch in das Verfassen wissenschaftlicher Arbeiten und den Umgang mit wissenschaftlicher Literatur ein.
Organisationen prägen nicht nur die Verausgabung von Arbeit, sondern werden, umgekehrt, selbst durch Arbeit geprägt. Nicht zuletzt aktuelle Wandlungsprozesse in Form von Team- und Projektarbeit bis hin zu Formen systemischer Rationalisierungen, Hersteller- und Zulieferernetzwerken oder gar Projektnetzwerken künden von bedeutsamen Entwicklungen im Verhältnis von Organisation und Arbeit. Das Seminar stellt das Verhältnis von Organisation und Arbeit in den Mittelpunkt. Es greift grundlegende Begriffe wie die der Arbeit, Lohnarbeit, Dienstleistungsarbeit und Arbeitsgesellschaft auf. Ferner diskutiert es unterschiedliche Formen der Organisation von Arbeit und der Aufnahme aktueller Entwicklungen der Vermitteltheit von Arbeit, Betrieb und Gesellschaft. Gefragt wird, welche theoretischen und praktischen Fragestellungen sich mit den beobachtbaren Veränderungen von Organisation und Arbeit sich für die Organisationssoziologie verbinden und inwiefern die vorliegenden Konzepte eine befriedigende theoretisch-konzeptionelle Antwort auf die Herausforderungen bieten
Bitte melden Sie sich vor Beginn der Vorlesungszeit zur Teilnahme am Modul in diesem Metakurs an und nehmen Sie bis zum 11.04.2021 23.59 Uhr an den hinterlegten Umfragen teil. Auf der Basis Ihrer Angaben werden Sie in passende ISIS-Kurse verteilt.
- Trainer/in: Jana Katrina Deisner
- Trainer/in: Nele Julia Karolin Dittmar
- Trainer/in: Florence Eyok