Diese einführende Veranstaltung will vertraut machen mit den verschiedenen Konzepten von „Westen“, die in Vergangenheit und Gegenwart in der Gesellschaft, Kultur und Politik Chinas nach- und nebeneinander verbreitet waren und sind. 

Über diesen terminologischen Ansatz soll die Geschichte der Wechselbeziehungen zwischen Kernland und Peripherie auf drei Skalen-Ebenen (Jahrhunderte – Jahrzehnte – letzte Jahre) nachgezeichnet werden, wobei die Gesellschafts-/Natur-Dialektik den einen, die unterschiedliche ethnisch-kulturelle Rezeption dieses Verhältnisses den zweiten Schwerpunkt bilden werden.

Doris Fischer/Christoph Müller-Hofstede (Hrsg): Länderbericht China, Schriftenreihe d. Bundeszentrale f. politische Bildung Bd. 1505, Bonn 2014, 1029 S., kostenlos erhältlich.