Bestandteil des Moduls Denkmalpflege und -strategien
Lernergebnisse
Die Studierenden
kennen die Verfahren und Instrumente der Stadtplanung und erkennen den
Wert und die Möglichkeiten der Partizipation und einer effektiven
Öffentlichkeitsarbeit. Sie sind mit aktuellen Frage- und
Problemstellungen der städtebaulichen Denkmalpflege vertraut und können
sich auf dezidierte Kenntnisse der eigenen Disziplingeschichte und der
Denkmaltheorie verlassen. Die Studierenden verfügen über vertiefte
Kenntnisse der praktischen Denkmalpflege im Land Brandenburg. Sie sind
mit den geltenden gesetzlichen Grundlagen vertraut und beobachten deren
Wirkungsbedingungen und Wirksamkeit in der Praxis. Sie verfügen über die
Fähigkeit einen Denkmalwert zu erkennen (Inventarisation) und loten
Spielräume zum Erhalt des Denkmalwertes bei Sanierungen aus (Praktische
Denkmalpflege).
Lehrinhalte
Anhand von Schlüsselprojekten, maßgebenden Personen und
Institutionen wird ein differenzierter und kritischer Einblick in die
Disziplingeschichte der städtebaulichen Denkmalpflege und die
Entwicklung von Werthaltungen und Theorien erarbeitet. Anhand
ausgewählter Beispiele wird die Unterschutzstellung von Städten,
Denkmalbereichen und Kulturlandschaften diskutiert und die
Verfahrenswege, Akteurskonstellationen und Konflikte kritisch
hinterfragt. Aktuelle Frage- und Problemstellungen der städtebaulichen
Denkmalpflege werden analysiert und anhand von best-practice-Projekten
diskutiert.
- Trainer/in: Kristin Brenndörfer
- Trainer/in: Thomas Drachenberg
- Trainer/in: Martin Gussone
- Trainer/in: Katharina Sahm