Kurslar
UE Kommunale Planung WiSe 24/25
Kontakt:
Dozent: Prof. Dr. Ing. Jan Polívka
Tutor: Golo Fleckenstein (g.fleckenstein@campus.tu-berlin.de)
Sekretariat: Nurcan Canal (nurcan.canal@tu-berlin.de)
Termine:
Die Veranstaltung findet i.d.R. wöchentlich am Mittwoch von 10:00 - 12:00 Uhr in Präsenz statt.
Raum:
A 816 (Seminargruppe A) / A 815 (Seminargruppe B)
Modul / Anrechnung:
StuPo 23: Modulbestandteil MTS #61578, "Bau- und Planungsrecht, Kommunale Planung"
Alte StuPo: Modulbestandteil B6, "Grundlagen der räuml. Planung"
- Trainer/in: Alena Beatrice Cohrs
- Trainer/in: Marion De Simone
- Trainer/in: Golo Carl Fleckenstein
- Trainer/in: Jan Polivka

Soziale und technische Infrastruktur in der Bestandsentwicklung
Dozent: Prof. Elmar Schütz
- Trainer/in: Nurcan Canal
- Trainer/in: Elmar Schütz
SE Soziale und technische Infrastruktur
Dozent: Prof. Eckhart Hertzsch
Termine:
13-15.01.26 (17-20 Uhr), Raum A816
20.-22.01.26 (17-20 Uhr), Raum A816
23.01.26 (12-16 Uhr), Raum A815
- Trainer/in: Nurcan Canal
- Trainer/in: Golo Carl Fleckenstein
- Trainer/in: Greta Helga Luise Haller
- Trainer/in: Maximilian Johannes Papendick
- Trainer/in: Laurenz Tobias Scharler

Betreuung: Univ. Prof. Dr.-Ing. Jan Polívka
Donnerstags von 14-18 Uhr, Raum A920
Projektbeschreibung:
Sonderformate räumlicher Planung gewinnen seit Jahren deutlich an Bedeutung. Sie werden dort eingesetzt, wo festgefahrene Prozesse scheitern und wo ein Innovationsschub und planerischer Neuanfang notwendig sind. Die Wiedernutzung von Brachen, Revitalisierung von Braunkohlelandschaften, strategische interkommunale Projekte oder Experimentelle Lösungen der Wohnungskrise: für sie alle wurde und wird in Deutschland auch mittels planerischer Sonderformate auf Zeit nach experimentellen Lösungen gesucht, auch weil übliche planerische Verfahren das Experimentieren und schnelles Umsetzen i.d.R. nicht ermöglichen. Auch bei herausfordernden Themen, die gesamträumliche konzeptionelle und strukturelle Veränderungen benötigen, reichen die traditionellen informellen verfahren nicht. Sonderformate auf Zeit, in denen neue Zusammenschlüsse von Akteuren neue Ideen generiert und den Zugang zu entsprechenden Ressourcen ermöglicht, werden bei den schwierigen und dringendsten planerischen Herausforderungen eingesetzt, für die noch keine Blaupause im jeweiligen Setting vorliegt.
Berlin ergründete mit der „Internationalen Bauausstellung“ dank des Fokus` auf Stadterneuerung die Entwicklungspfade einer „kritischen Rekonstruktion“, welche bis heute die Stadtplanung in der Stadt und darüber hinaus prägen. Dabei sind bislang hunderte Bestandsgebäude erneuert und u.a. auch tausende neue Wohnungen errichtet worden. Inzwischen entwickelten Kommunen, Regionen und Akteure des Landes weitere ähnliuche Formate. Ziel ist es, durch beschleunigte Planung und erhöhte Experimetierfreudigkeit innovative Lösungen umsetzen zu können. In Zeiten von Wohnungs- und Klimakrise sowie Energie- und Verkehrswende wird die Transformationskraft dieser Formate nun immer häufiger auch in der Zukunft gebraucht. Entsprechend viele Planungsakteure, seine es Länder, oder Kommunen, greifen auf besonders innovative Planungsprozesse zurück.
Das Masterprojekt fokussiert auf die Vermittlung von Wissen und Aufbau von vertiefenden Grundlagen und praktischen Kompetenzen im Bereich der planerischen Sonderformate und erweitert so das Qualifizierungsspektrum innerhalb informeller Planungsinstrumententools.
Die Studierenden werden:
1. Die Genese und aktuelle Projekte zu Sonderformaten in der Planung kennenlernen
2. Relevante Aktuelle Sonderformate samt ihrer Projekte analysieren
3. Planerische Umsetzungsregeln, Methoden und Methoden kennelernen
4. Potentiale und Grenzen von Planungsformaten wie IBA, REGIONALE, interkommunales Planungsmanagement und strategische Planungsverfahren feststellen
5. Eine Konzepte zum Planungsformaten und Themen für Berlin erarbeiten
Thematische Schwerpunkte und Ziele :
Das Projekt verbindet eine systematische Analyse aktueller Anwendungen mit einer kritischen Reflexion über Fairness, Transparenz und berufliche Verantwortung. Ziel ist es, Handlungsempfehlungen für eine verantwortungsvolle, inklusive und praxisnahe Nutzung von KI in der Stadtplanung zu entwickeln – mit Perspektiven für Verwaltung, Planungspraxis und Öffentlichkeit. Neben einer beruflichen Haltung erarbeitet das Projekt Wissen über die Anwednungsmöglichkeiten und -grenzen der KI in der Planungspraxis.
» Methoden und Verfahren zur Generierung und Umsetzung innovativer Stadtentwicklungskonzepte
» Methoden zur Bewältigung großer Transformationsaufgaben im Siedlungsraum
» Konzeptionelle Vorbereitung Umsetzung und Steuerung von Sonderformaten der Planung
- Trainer/in: Nurcan Canal
- Trainer/in: Golo Carl Fleckenstein
- Trainer/in: Maximilian Johannes Papendick
- Trainer/in: Jan Polivka
- Trainer/in: Laurenz Tobias Scharler

Termine: 09.10.-11.10.25 immer von 10-17 Uhr
Raum A816
Materialien:
- Trainer/in: Nurcan Canal
- Trainer/in: Golo Carl Fleckenstein
- Trainer/in: Greta Helga Luise Haller
- Trainer/in: Maximilian Johannes Papendick
- Trainer/in: Laurenz Tobias Scharler
Vorlesung Stadtplanung
Modul "Grundlagen der räumlichen Planung"
Montags von 12-14 Uhr in Raum A815
Dozent: Prof. Jan Polivka
- Trainer/in: Nurcan Canal
- Trainer/in: Alena Beatrice Cohrs
- Trainer/in: Golo Carl Fleckenstein
- Trainer/in: Greta Helga Luise Haller
- Trainer/in: Maximilian Johannes Papendick
- Trainer/in: Jan Polivka
- Trainer/in: Laurenz Tobias Scharler

Einfachumbauen? How to Bestandsentwicklung
Anlass
Vor dem Hintergrund der Klimakrise und der immer realer werdenden Endlichkeit der globalen
Ressourcen spielen der Bestandserhalt und die Bestands(weiter)entwicklung eine zentrale Rolle
für die nachhaltige Transformation unserer Städte.
Doch nicht immer genügt der Gebäudebestand hinsichtlich der Energieeffizienz aber auch den
Nutzungsmöglichkeiten den heutigen und zukünftigen Ansprüchen der nachhaltigen Stadt. Um
diesen Ansprüchen gerecht zu werden braucht es das Umbauen; den Umbau als die praktische
Veränderung des Gebäudes, Umbauen aber auch als übergeordnetes Leitbild in der Planung. Wie
sieht die Planungspraxis des Umbauens aus? Wie können Umbaupotenziale auf Quartiersebene
aktiv beeinflusst und gefördert werden?
Der Umbau eines Bestandsquartiers und seinen Gebäuden birgt diverse praktische
Herausforderungen. Es gilt diese mit innovative bauliche-technische Konzepten zu lösen, die
Hürden aber bereits auch auf der Ebene der Stadtplanung zu reduzieren und Potenziale zu
aktivieren. Dazu muss auch das Bewusstsein für die unterschiedlichen (im)materiellen urbanen
Ressourcen des Bestands hinsichtlich der Baustoffe, der Nutzungsmöglichkeiten und
identitätsstiftender Funktion (wieder)entdeckt werden.
Methode und Ziel
Mit dem Projekt einfachumbauen? sollen die verschiedenen Potenziale für den Umbau im
Bestand identifiziert werden.
In Diskussionsworkshops auf Grundlage aktueller Literatur zum Thema der Bauwende und des
Umbauens mit eingeladenen Expert:innen, wird ein eigenes Umbaumanifest entwickelt. Dies
spiegelt eure eigene Haltung und eurer eigenes Werteverständnis dem Baubestand gegenüber,
das die Relevanz und die Ebenen des Bestandserhalts aus der Perspektive der Stadtplanung
aufzeigt.
Mit einer begleitenden Raumstudie werden Orte des Umbaus identifiziert und eine räumlichen
Umbaustrategie erstellt. Mit konzeptionellen Entwürfen werden anhand einzelner Gebäudetypen
unterschiedliche innovative Umbauansätze (minimaler bis maximaler Interventionsgrad),
beispielsweise aus dem Lowtech-Bereich erprobt.
Es entsteht das Buch des Umbauens mit den Chancen und Herausforderungen für und mit dem
Umbau, strategisch-planerischen und rechtlichen Instrumenten zur Förderung des Umbaus und
den relevanten, in den Prozess zu integrierenden Akteuren.
- Trainer/in: Nurcan Canal