Курсы

Das Masterseminar „Teilhabe und soziale Kohäsion im Quartier“ legt seinen Schwerpunkt auf das bessere Verstehen von Teilhabe und Zusammenhalt in Großwohnsiedlungen. Im Mittelpunkt steht dabei die Analyse von Prozessen des Ankommens Neuzugewanderter mit und ohne internationaler Migrationsgeschichte. Räumlicher Fokus ist Hellersdorf mit dem über das Programm BENN (Berlin entwickelt neue Nachbarschaften) geförderten Gebiet Louis-Lewin.
Mittels narrativer Interviews werden wir gemeinsam erforschen und diskutieren, welche Rahmenbedingungen und konkreten Orte für das Ankommen und die gesellschaftliche Teilhabe Neuzugewanderter bedeutsam sind. Dies umfasst z.B. die Rolle des halböffentlichen Raums für soziale Kontakte und Netzwerke.
Das Seminar beschäftigt sich auch mit den Handlungsspielräumen des Programms BENN: Wie kann Teilhabe und Zusammenhalt gerade in jenen Kontexten gestärkt werden, die von Diversität und Fluktuation geprägt sind? Welche Räume, Infrastrukturen und in/formellen Netzwerke fördern Begegnungen und Formen von Solidarität und (situativen) Zusammenhalt unterschiedlicher Gruppen? Welche Grenzziehungen und Konflikte zeigen sich und wie kann planerisch mit diesen umgegangen werden?
Das Seminar schließt ab mit einer Posterpräsentation und Diskussion der Befunde in Hellersdorf
Die Veranstaltung ist Teil des Moduls "Sozialräumliche In- und Exklusion in Stadt und Quartier"
Seminarleitung: Prof. Dr. Heike Hanhörster (h.hanhoerster@tu-berlin.de)
Zeit: dienstags, 12.15 -13.45 Uhr in Raum A 802
Kurssprache: Deutsch
- Trainer/in: Mona Gabriela Beyer
- Trainer/in: Heike Hanhörster
- Trainer/in: Lara Hartig
- Trainer/in: Nija-Maria Linke

In dem Modul werden sowohl die wichtigsten theoretischen Grundlagen zu Fragen von sozialer Ungleichheit und Diversität als auch Einblicke in aktuelle städtische Problemlagen vermittelt sowie mögliche Lösungsansätze diskutiert. In diesem Rahmen erfahren die Studierenden u.a., wie sich verschiedene Aspekte sozialer Ungleichheit (z.B. Alter, Bildung, Geschlecht, ethnische Zugehörigkeit etc.) auf den Gegenstandsbereich Stadt auswirken und durch ihn gestaltet werden.
Die Veranstaltung ist Teil des Bachelor-Moduls "Diversität und Ungleichheit in der Stadtplanung".
Dozentin: Heike Hanhörster (h.hanhoerster@tu-berlin.de)
Zeit: montags, 16.15- 17.45 Uhr in Raum A 815
Unterrichtssprache: Deutsch
In dieser Lehrveranstaltung ist die Nutzung von generativen KI-Tools erlaubt. Hierbei ist die Einhaltung der TU-weit geltenden Richtlinien aus der sich fortschreibenden „Lebenden" KI-Leitlinien sowie den Hinweisen zur Erstellung von Abschlussarbeiten hinsichtlich Urheberrecht, Datenschutz sowie guter wissenschaftlicher Praxis und akademische Integrität vorausgesetzt.
- Trainer/in: Mona Gabriela Beyer
- Trainer/in: Heike Hanhörster
- Trainer/in: Havva Öruc

Stadt und Gesellschaft sind stetig im Wandel. Doch wie entwickeln sich Städte und Quartiere im Kontext einer zunehmend autoritären, fremdenfeindlichen und polarisierenden gesellschaftlichen Stimmung? Wie wirken sich politische und wirtschaftliche Rahmenbedingungen auf das Leben in den Quartieren aus? Und welche Rolle können und sollten Stadtplaner*innen dabei einnehmen? Im Bachelor-Projekt gilt es, aktuelle Quartiersentwicklungen genauer unter die Lupe zu nehmen und dabei das hoffnungsvolle und widerständige Potential der Stadtplanung auszuloten.
Das Projekt vermittelt theoretische und methodische Grundlagen für die Erforschung und Gestaltung von Quartieren. Dafür beschäftigen wir uns mit zentralen und aktuellen Konzepten der kritischen Stadtforschung, z. B. Rassismus, Segregation, Kolonialismus, Neoliberalismus, Care und Demokratie. Die Konzeptarbeit erfolgt anhand von Texten, praktischen Übungen und einer aktiven Auseinandersetzung mit dem Raum und der Stadt. Die Stadt Saalfeld in Thüringen dient als Fallstudie, um mehr über den historischen und aktuellen Kontext (ostdeutscher) Stadt- und Quartiersentwicklung zu lernen. Im Saalfelder Quartier Beulwitz/Alte Kaserne werden die Studierenden im Rahmen der Exkursion und der Projektarbeit im zweiten Semester forschungspraktische und planerische Methoden erproben und Konzepte für die zukünftige Entwicklung des Quartiers erarbeiten. Saalfeld ist Teil des transferorientierten Forschungsprojekts „Teilhabe in ,neuen‘ Ankunftsquartieren stärken“. Durch punktuelle Synergien mit dem Forschungsprojekt erlangen die Studierenden Einblicke in aktuelle Forschungen und tragen gleichzeitig mit ihren Ideen zum konkreten Diskurs vor Ort bei.
- Trainer/in: Mona Gabriela Beyer
- Trainer/in: Miriam Neßler
- Trainer/in: Galyna Sukhomud
THESIS-KOLLOQUIUM
Fachgebiet Soziale Kohäsion, Diversität und Migration in der räumlichen Planung
Das Thesis-Kolloquium findet regelmäßig dienstags, von 14.45 bis 16.15 Uhr in Raum A 813 (Architekturgebäude) statt. Die kommenden Termine sind:
- 11.02.
im Sommersemester 2025:
- 15.04.
- 20.05.
- 17.06.
- 15.07.
Eine regelmäßige Teilnahme durch alle, die momentan ihre Abschlussarbeit an unserem Fachgebiet schreiben, ist erwünscht.
Bei jedem Termin können zwei Personen ihren Arbeitsstand vorstellen. Bitte tragt euch selbstständig in die untenstehende Liste ein.
- Trainer/in: Mona Gabriela Beyer
- Trainer/in: Heike Hanhörster
- Trainer/in: Galyna Sukhomud