Kursy
Seminar Description:
Science and Technology Studies (in short, stands alternatively for “Science, Technology and Society”) investigates the fabrication, development, adoption and the impact of science and technology including the relevant historical, cultural, and social context. STS is the international counterpart of German “Wissenschafts- und Techniksoziologie”. Unlike these disciplinary peculiarities of German sociology, STS by now become an international large-scale research field in terms of the number of researchers involved in corresponding topics as well as in terms of academic programs. STS pursue explicitly an interdisciplinary approach, and thus, include not only sociological, but amongst other things also anthropological, historical, and political studies and methodologies. Furthermore, unlike the sociological focus characterizing the German tradition, STS nowadays tends to have a normative, ethical or interventionist agenda aspiring to contribute to a “better” (more just, fair, diverse etc.) way of constitution society, and to a more inclusive and power-sensitive narration of historical and contemporary sociotechnical developments.
As STS programs and conferences have proliferated, and as the research field has generated a puzzling multitude of approaches and research topics, the course goal is twofold:
First, the seminar deals with the historic origins of the general STS-perspective – the encounter of diverse research approaches, such as the sociology of science, laboratory studies, and ethnomethodology; the rise of actor-network theory; anthropological research on the social fabrication of scientific facts in the mid-eighties; and the turn to technology within science studies, which resulted in a research program aiming to reconstruct the social construction of technology in detail.
Second, the seminar covers some strands of the manifold of current STS research areas and developments, focusing specifically on those trends and issues that are of particular relevance for sociology and the study of technology and innovation.
- Trainer/in: Philip Daniel Baumbach
- Trainer/in: Carsten Martin Ochs
BA-/MA-Werkstatt SoSe 25
Zeit/Ort:
Donnerstag 16-18Uhr
Raum: FH-314
Dozent:
Dr. Martin Meister
E-Mail: martin.meister@tu-berlin.de
Büro: FH 907
Sprechstunde: Dienstag 13-14
Tutor:
Philip Baumbach
E-Mail: p.baumbach@campus.tu-berlin.de
Büro: FH 904
Veranstaltungskommentar:
Die Werkstatt unterstützt Studierende bei der Vorbereitung und Erstellung der Abschlussarbeiten. Behandelt werden fachgebietsübergreifende allgemeine Problemstellungen wie das Finden eines geeigneten Themas, die Eingrenzung auf einen bearbeitbaren Gegenstand, die hinreichende Präzisierung der Fragestellung, die Akquise geeigneten Datenmaterials, die Erstellung einer sinnvollen Gliederung usw. Die Studierenden bekommen die Gelegenheit, erste Überlegungen und Arbeitsergebnisse untereinander und mit den Dozierenden zu besprechen.
Die Werkstatt soll so interaktiv wie möglich gestaltet und so weit als irgend möglich an den konkreten Bedarfen der Studierenden ausgerichtet werden. Das Programm wird in den ersten beiden Sitzungen gemeinsam mit den Studierenden abgestimmt.
- Trainer/in: Philip Daniel Baumbach
- Trainer/in: Martin Meister
Im Zuge ihrer Institutionalisierung und Differenzierung haben sich auch die methodischen Vorgehensweisen der Technikfolgenabschätzung (TA) stark differenziert. Je nach methodischer Ausrichtung werden ganz unterschiedliche soziale Gruppen adressiert bzw. involviert: Neben den politischen Entscheider*innen sollen heute auch die Entwickler*innen sowie die ganz ‚normalen‘ Nutzer*innen in den Technikentwicklungsprozess und in die Antizipation seiner gesellschaftlichen Folgen einbezogen werden, häufig auch in einer Kombination.
Entsprechend breit ist die methodische „toolbox“ der TA. In diesem Seminar werden die wichtigsten dieser methodischen Vorgehensweisen der TA konzeptionell und an einschlägigen Beispielen vorgestellt und diskutiert. Das umfasst neben den klassischen Expertenstudien, die das bestehende Wissen über wahrscheinliche oder mögliche Folgen technischer Entwicklungen zusammenstellen, auch prospektive Verfahren (etwa Szenarien-Methoden) sowie partizipative Verfahren (etwa Participatory Backcasting oder Bürgerkonferenzen). Schließlich sollen auch Verfahrensvorschläge für eine Integration unterschiedlicher TA-relevanter Wissensbestände behandelt werden. Das Seminar ist als eine praxisrelevante Vertiefung der „Einführung in die Technikfolgenabschätzung“ angelegt.
- Trainer/in: Philip Daniel Baumbach
- Trainer/in: Carsten Martin Ochs
Veranstaltungskommentar:
Technische Innovationen haben besonders im letzten Jahrhundert persönliche Lebensumstände und soziale Verhältnisse tiefgreifend verändert, und zwar unabhängig davon, ob nun die politischen Entscheidungsträger oder die gesellschaftliche Debatte diese Entwicklungen gewollt haben oder auch nur auf dem Schirm hatten. Erst mit sozialen Großkonflikten wie denen um die Atom- und später die Gentechnologie hat sich dann politisch wie auch wissenschaftlich das Bedürfnis entwickelt, systematisch und auf kontrollierbare Weise herauszubekommen, zu welchen gesellschaftlichen Folgen die Einführung neuer Technologien führen wird, und mit welcher Wahrscheinlichkeit des Eintretens solcher Folgen zukünftiger Technologie zu rechnen ist.
Um wissenschaftliche Antworten auf diese Fragen zu produzieren wurde die Technikfolgenabschätzung (TA) institutionalisiert, die sich von ihren Anfängen als Politikberatung inzwischen zu einem großen und in sich vielfach differenzierten internationalen Forschungsfeld entwickelt hat. Das Seminar gibt einen Einblick in die wesentlichen Ansätze innerhalb dieser Vielfalt und geht dabei chronologisch vor. Erarbeitet werden in Konzept und Beispiel sowohl die parlamentarisch beratende wie die partizipative TA, Versuche der Integration in übergreifende Policy- oder Governance-Strategien besonders im Nachhaltigkeitsbereich, sowie aktuell diskutierte Ansätze der TA wie das Constructive Technology Assessment oder das Vision Assessment. Behandelt werden auch die Formen der Institutionalisierung in unterschiedlichen Ländern.
Bemerkung:
Dieses Seminar wird in zwei Gruppen angeboten (jeweils Di 10-12 und 14-16). Wir bitten die Seminarteilnehmer*innen, ab der ersten Woche des Semesters den von Ihnen gewählten Termin zu besuchen und sich gleichmäßig auf die beiden Seminare zu verteilen.
- Trainer/in: Philip Daniel Baumbach
- Trainer/in: Carsten Martin Ochs
Veranstaltungskommentar:
Technische Innovationen haben besonders im letzten Jahrhundert persönliche Lebensumstände und soziale Verhältnisse tiefgreifend verändert, und zwar unabhängig davon, ob nun die politischen Entscheidungsträger oder die gesellschaftliche Debatte diese Entwicklungen gewollt haben oder auch nur auf dem Schirm hatten. Erst mit sozialen Großkonflikten wie denen um die Atom- und später die Gentechnologie hat sich dann politisch wie auch wissenschaftlich das Bedürfnis entwickelt, systematisch und auf kontrollierbare Weise herauszubekommen, zu welchen gesellschaftlichen Folgen die Einführung neuer Technologien führen wird, und mit welcher Wahrscheinlichkeit des Eintretens solcher Folgen zukünftiger Technologie zu rechnen ist.
Um wissenschaftliche Antworten auf diese Fragen zu produzieren wurde die Technikfolgenabschätzung (TA) institutionalisiert, die sich von ihren Anfängen als Politikberatung inzwischen zu einem großen und in sich vielfach differenzierten internationalen Forschungsfeld entwickelt hat. Das Seminar gibt einen Einblick in die wesentlichen Ansätze innerhalb dieser Vielfalt und geht dabei chronologisch vor. Erarbeitet werden in Konzept und Beispiel sowohl die parlamentarisch beratende wie die partizipative TA, Versuche der Integration in übergreifende Policy- oder Governance-Strategien besonders im Nachhaltigkeitsbereich, sowie aktuell diskutierte Ansätze der TA wie das Constructive Technology Assessment oder das Vision Assessment. Behandelt werden auch die Formen der Institutionalisierung in unterschiedlichen Ländern.
Bemerkung:
Dieses Seminar wird in zwei Gruppen angeboten (jeweils Di 10-12 und 14-16). Wir bitten die Seminarteilnehmer*innen, ab der ersten Woche des Semesters den von Ihnen gewählten Termin zu besuchen und sich gleichmäßig auf die beiden Seminare zu verteilen.
- Trainer/in: Philip Daniel Baumbach
- Trainer/in: Jamie Jana Jocher
- Trainer/in: Martin Meister