Курсы
Im Forschungskolloquium Raumsoziologie werden Qualifikationsarbeiten (insbesondere Promotionsvorhaben) und Forschungsprojekte vorgestellt und diskutiert, die am Fachgebiet angesiedelt sind. Neben Qualifikationsarbeiten (auch Masterarbeiten) werden Texte (aktuelle Stadt- und Raumforschung, Manuskripte) diskutiert und externe Vortragende eingeladen.
Studierenden, die ihre Abschlussarbeit am Fachgebiet schreiben, wird der Besuch nahegelegt. Wenn Sie Ihr eigenes Vorhaben vorstellen möchten schreiben Sie bitte eine Email an raumsoz@tu-berlin.de.
Termin: Mittwochs, 16-18 Uhr, FH 918
Erste Sitzung = Institutskolloquium, 23.4., FH 804/805
Erste reguläre Sitzung in FH 918 = 30.4.
- Trainer/in: Johanna Hoerning
DONNERSTAG, 12-14 Uhr, FH 303
Das Seminar befasst sich (I) mit dem Begriff der Öffentlichkeit und seiner Geschichte, dem Strukturwandel der Öffentlichkeit (Habermas) und widmet sich (II) Typen von Öffentlichkeit wie bürgerlicher Öffentlichkeit und deren Kritik, politischer Öffentlichkeit und Gegenöffentlichkeit. Der Bezug zwischen Öffentlichkeit und Raum (III) wird über das intrinsische Verhältnis zwischen moderner Großstadt und Öffentlichkeit, zwischen Protest und öffentlichem Raum sowie zwischen Geschlecht und Raum erarbeitet. (IV) beschäftigt sich die Veranstaltung mit aktuellen Problemstellungen im Verhältnis zwischen Öffentlichkeit und Raum. Theoretisch geht es hier auch um die Erweiterung der klassischen Themen wie Privatisierung und Kommerzialisierung öffentlicher (städtischer) Räume, um die Frage nach der „Räumlichkeit“ digitaler Öffentlichkeiten oder um die Erweiterung von Öffentlichkeit im Sinne einer Transnationalisierung bzw. Dekolonisierung.
- Trainer/in: Johanna Hoerning

Mobility is a fundamental aspect of social life, facilitating the circulation of people, ideas, goods, and technologies across global landscapes. This course critically examines contemporary developments in the sociology of mobility, analyzing the complex movements of individuals, communities, and infrastructures within an increasingly interconnected world. Students will engage with key theoretical frameworks, including the new mobilities paradigm, while exploring significant topics such as migration, tourism, digital mobility, and transportation systems. The course also interrogates issues of mobility justice and inequality, illuminating the ways in which power and privilege mediate access and movement across diverse sociopolitical and spatial contexts. By the end of the course, students will develop a sophisticated analytical framework for assessing the challenges and transformations of mobility, applying sociological theories to policy debates, urban and regional dynamics, spatial analysis, and the shifting terrains of movement and connectivity.
- Trainer/in: Muhammet Esat Tiryaki
- Trainer/in: Malte Paul Uecker
Die Mieten sind teuer und Hotels lösen Clubs ab. Du bist in deiner Stadt politisch vernetzt, aber zwei S-Bahn-Stationen außerhalb ist für dich politisches Neuland?
Auf der ganzen Welt schließen sich Nachbarn zusammen - manche zapfen sich illegal Strom, manche bauen Gemeinschaftshäuser, manche verteidigen Lützerath. Manche sind geprägt von ihrer ländlichen Umgebung, andere wollen die Stadt zurückerobern. Ihre Ziele sind unterschiedlich, aber letztlich suchen sie alle jenseits starrer Revolutionstheorien nach dem kleinsten Baustein für gesellschaftlichen Wandel: Gegenmacht vor Ort.
Wir möchten in unserer Projektwerkstatt der nachbarschaftlichen Selbstorganisation in Stadt und Land auf den Grund gehen. Welche Erfahrungen, Erfolge und Misserfolge haben Initiativen gemacht? Was unterscheidet ihr Selbstverständnis und die Nachbarschaften, in denen sie aktiv sind?
Nach einer kurzen theoretischen Einführung beginnen wir die Suche nach eigenen Antworten, führen Untersuchungen in Nachbarschaften durch, sprechen mit Mitgliedern internationaler Nachbarschaftsorganisationen und entwickeln gemeinsam Theorie und Praxis – in diesem Semester mit besonderem Fokus auf dem Verhältnis von Stadt und Land.
Wir, Jabora, Linus und Malte haben die Projektwerkstatt aus unseren Fächern, Soziologie und Stadtplanung, heraus konzipiert, möchten aber Studierende aller Fächer herzlich zur Teilnahme einladen. Es gibt keine theoretischen Voraussetzungen, ihr seid alle Nachbarinnen und Nachbarn!
Die Projektwerkstatt findet in Präsenz, auf Deutsch, im 2-Wochentakt, in 4-stündigen Blöcken (wir werden ausreichend Pausen machen!) statt.
- Trainer/in: Johanna Hoerning
- Trainer/in: Linus Benedikt Schiedermair
- Trainer/in: Jabora Speder
- Trainer/in: Malte Ulrichs
Dieser Kurs ist ein Bachelorprojekt für den BA-Studiengang Stadt- und Regionalsplanung!
Dozentin: Theresa Adenstedt (adenstedt@tu-berlin.de)
Dienstags 12-16 Uhr; Raum A055 (Präsenz)
Dieses Bachelorprojekt befasst sich mit der Sichtbarkeit und Unsichtbarkeit des Sterbens und des Todes in städtischen Räumen. Während in der Stadtforschung und Stadtplanung in der Regel die Vitalität und Vielseitigkeit des Lebens in Städten im Fokus stehen, bleiben das Sterben und der Tod meistens unberücksichtigt. Dabei schreiben sich das Sterben und der Tod auf vielfältige Weise in das städtische Leben ein. Wo im Stadtraum liegen eigentlich Friedhöfe oder Krematorien und warum? Auf welche Art und Weise wird in der Stadt auf das Sterben oder den Tod aufmerksam gemacht oder ihnen gedacht? Und was kann im Stadtraum jenseits des Menschlichen noch sterben?
In Kleingruppen erarbeiten sich die Studierenden unterschiedliche städtische Orte des Sterbens und des Todes und erschließen sich ihre stadtplanerische Relevanz. Dabei werden die unterschiedlichen Dimensionen dieser Orte und Räume mit Hilfe von soziologischen Theorien und unterschiedlichen Methoden der empirischen Sozialforschung (z.B. Beobachtungen, Interviews oder Mappings) auf ihre gesellschaftliche Bedeutung untersucht. Für die Exkursion erarbeiten sich die Studierenden systematisch in der ersten Hälfte des Projektes eine Stadt im In- oder Ausland, in der das Sterben und der Tod in der Vergangenheit eine besondere Rolle gespielt haben.
- Trainer/in: Theresa Adenstedt
- Trainer/in: Dana Kilczan
- Trainer/in: Tony Uwe Weggen