Kurslar

Textfeld: FASANENPLATZ REWORK
Dense Infill Redevelopment and Green-based Climate Adaptation for a Livable Urban Neighborhood

                              

 

BERLIN-WARSAW URBAN DESIGN WORKSHOP | Summer term 2025 

The Urban Design Workshop is a part of an over 30 years standing collaboration between Politechnika Warszawska and the Technical University of Berlin. The studio project will be held in cooperation with the Faculty of Architecture at Politechnika Warszawska and is organized as a student exchange. Urban planning and urban design students from Berlin will work closely with architecture students with urban design focus from Warsaw, as well as local stakeholders in Berlin. Attending preparational meetings and both intensive workshop weeks in Berlin an in Warsaw are a compulsory requirement of the studio project. During the workshop weeks students are expected to host students from the partner university (both ways) to minimize the financial cost.

This year the workshop is focusing on the conflicts between densification and blue-green infrastructure. You will work in mixed design teams and develop planning concepts and urban design proposals for the surrounding of the Fassanenplatz, Berlin. The task will be divided in two parts: Task A will include concepts at the neighbourhood level, the more detailed task B will focus at the block level of the Fassanenplatz.

TASK AND GUIDING QUESTIONS

The task is to come up with new ideas and design concepts on two different scales: [A] At the neighbourhood level, we focus on the potential for infill development, especially along the streets. [B] At the block level, the challenge will be to redesign the square with its green space and buildings configurations, improving the green, blue and the grey infrastructure to create a lively and climate-adapted space, while meeting the need for the expansion which would nearly double the teaching and creation space for the UDK (Berlin University of Arts) at the same time. The scenario, in which the design should take place, with specification on urban density, green and traffic within the framework of a future utopistic Berlin, is defined in the next chapter.

 

The Working Task / Scope of Work   (preliminary)

Think utopian and design courageous: To find innovative answers, first develop your vision for the future of Berlin and the design area. Pursue your idea and develop a courageous design for the site.

Work in several steps: (a) Analyse the history and the present stock (buildings, uses, green spaces etc.). (b) Identify the potentials for a sustainable transformation and create a guiding (utopistic) vision, develop measures and projects. (c) Think Processual: Think also about how to make it work and show a processual design with the examination of actors, participation structures, implementation steps and consider potential future development.

 

Work on different scales:

Task A (preliminary)

-              Focus on urban development, infill redevelopment (along the streets)

-              How can the street design be reconfigured and densified?

-              What can be done with all the parking spaces? How could the street median strips be better used?

-              How can the new design take account of climate adaptation?

-              Scale 1:2.500

Task B (preliminary)

-              Focus on buildings, multifunctionality, connection

-              How could the actual parking garage be transformed?

-              How can green spaces connect all the stakeholders of the neighbourhood?

-              Scale 1:1.000 or larger scale

PM Bestandsentwicklung und Klima (Master Profilmodul)

Stadterneuerung - vertiefter Blick in die Programmatik und Praxis:
Anspruch. Umsetzung. Diskurse.

Dozent: Univ. Prof. Dr.-Ing. Jan Polívka
Tutor: Laurenz Scharler (contact via ISIS or l.scharler@outlook.de)
Zeit: mittwochs, 09:00 Uhr - 12:00 Uhr
Erster Termin: 23.04.2025
Raum: A 816

Modulnummer (MTS): #61562
Anmeldung: erste Sitzung
Modul: Profilmodul Bestandsentwicklung und Klima

Inhalt:

Programme und gesetzliche Regelungen der Bestandsentwicklung gehören zum Kernbereich der stadtplanerischen Tätigkeit. Sie sind wirkungsstark in der Stadterneuerung, wie auch bei der Anpassung und Weiterentwicklung der Siedlungsräume und ihrer Funktion. Gleichzeitig sind sie auch Gegenstand begleitender Analysen und fachlicher wie auch politischer Diskurse über ihre Wirkungsweise und Erfolg - schließlich werden zu ihrer Umsetzung öffentliche Gelder eingesetzt. Das Profilmodul bietet über die Orientierung in den aktuellen Förderschienen hinaus vertiefende Einblicke in ihre Genese, Strategien, Umsetzungslogiken und -prozesse. Anhand von Berichten aus der Praxis werden Schlüsselthemen der einzelnen Förderbereiche und Steuerungsinstrumente diskutiert. Dadurch sollen Einsatzgründe, -möglichkeiten und -erfolge wie auch Grenzen, eventuelle Stolperfallen, aber auch Perspektiven ihrer weiteren Entwicklung aufgezeigt werden. Ziel des Profilmoduls ist es, die Werkzeuge der Stadterneuerung im Kontext, Aufbau und Umsetzung besser kennenzulernen, um den Einstieg in ihre Anwendung zu erleichtern. Gleichzeitig sollen sie auch anhand aktueller Herausforderungen wie Klima-, Struktur- und demografischer Wandel reflektiert werden.

Anforderungen:

1. Inhaltliche Vor- und Nachbereitung auf die jeweils behandelten Themen im Vorfeld der Treffen, und das sowohl individuell als auch in Arbeitsgruppen (33%)

2. Regelmäßige und aktive Teilnahme an den Präsenzterminen (33%)

3. Erfolgreich absolviertes Abschlussgespräch (33%)

Der Einsatz von generativen KI-Werkzeugen ist in dieser Lehrveranstaltung erlaubt. Die Einhaltung der TU-weiten Richtlinien aus dem laufenden Leitfaden „Lebendige KI“ und der Hinweise für die Anfertigung von Abschlussarbeiten hinsichtlich Urheberrecht, Datenschutz, guter wissenschaftlicher Praxis und wissenschaftlicher Integrität ist zwingend erforderlich. Unabhängig von der obigen Zulässigkeit kann der Einsatz von KI-Werkzeugen aus lernmethodischen Gründen für einzelne Aufgaben oder Sitzungen der Lehrveranstaltung zwingend vorgeschrieben, eingeschränkt oder ganz untersagt werden. Die Entscheidung darüber liegt bei der Dozentin oder dem Dozenten. In solchen Fällen werden Sie von der Dozentin oder dem Dozenten im Voraus informiert. Die Nichteinhaltung der Regeln kann zum Ausschluss von der Lehrveranstaltung und/oder der Prüfung führen.

The use of generative AI tools is permitted in this course. Compliance with the TU-wide guidelines from the ongoing ‘Living’ AI guidelines and the instructions for the preparation of theses with regard to copyright, data protection, good scientific practice and academic integrity is mandatory. Irrespective of the above permissibility, the use of AI tools may be mandatory, restricted or completely prohibited for individual tasks or sessions of the course for reasons of learning methodology. The decision on this lies with the lecturer. In such cases, the lecturer will inform you in advance. Failure to comply with the rules may result in exclusion from the course and/or the examination.

Alle im Rahmen der Veranstaltung den Studierenden zur Verfügung gestellten Unterlagen, insbesondere Präsentationen und weitere Materialien Dritter, samt aller ihrer Bestandteile sowie textlicher Darstellungen und Abbildungen, dienen ausschließlich den internen Lehrzwecken der einzelnen Studierenden im Rahmen der jeweiligen Veranstaltung. Eine externe Speicherung, Veröffentlichung jeglicher Art in Gänze oder Teilen, sowie Weitergabe ist ausdrücklich nicht gestattet. Für eventuelle rechtliche Konsequenzen aufgrund der Missachtung dieser Regeln trägt die jeweilige Person die Verantwortung selbst. 

All documents made available to students as part of the course, in particular third-party materials and presentations, including all their components as well as textual representations and illustrations, serve exclusively for the internal teaching purposes of the individual students in the context of the respective course. External storage, publication of any kind, in whole or in part, and dissemination is explicitely prohibited. The respective person is responsible for any legal consequences resulting from disregarding these rules.

Aktuelle Förderprogramme und -maßnahmen der Bestandsentwicklung:
Umsetzung. Prozesse. Reflexionen.

 

Zielgruppe: Bachelor
Sprache:
Deutsch
Dozent
: Univ. Prof. Dr.-Ing. Jan Polívka
Tutor: Martha Georgi, Laurenz Scharler
Zeit: donnerstags 10:00 Uhr - 12:00 Uhr
Erster Termin: 24.04.2025
Raum: A 816

Modulnummer (MTS): #60674
Modulname: Bestandsentwicklung
Anmeldung: Erste Sitzung
ISIS-Kurshttps://isis.tu-berlin.de/course/view.php?id=43092


Das Seminar bietet Vertiefung in die Grundprogrammatik der drei aktuellen Förderprogramme der Städtebauförderung: Nachhaltige Erneuerung, Lebendige Zentren und Sozialer Zusammenhalt. Zusammen mit den Vorgängerprogrammen werden die einzelnen Schwerpunkte und Ziele vorgestellt, ihre Wirkungsrahmen analysiert, aber auch Risiken und Grenzen diskutiert. Darüber hinaus werden auch weitere aktuell diskutierte Werkzeuge v.a. zum Schutz des Wohnbestands mit betrachtet. Zu diesen gehören das Soziale Erhaltungsrecht, Mietpreisbremse, Mietendeckel oder das Sanierungsrecht. Ziel des Seminars ist es einerseits, einen guten Überblick über den Werkzeugkasten der Bestandsentwicklung zu gewinnen, andererseits soll dieser objektiv kritisch betrachtet und auf mögliche Weiterentwicklung überprüft werden.

 

Anforderungen:

1. Inhaltliche Vor- und Nachbereitung auf die jeweils behandelten Themen im Vorfeld der Treffen, und das sowohl individuell als auch in Arbeitsgruppen (33%)

2. Regelmäßige und aktive Teilnahme an den Präsenzterminen (33%)

3. Erfolgreich absolvierte Abschlussleistung (33%)

KI-Hinweis

In dieser Lehrveranstaltung ist die Nutzung von generativen KI-Tools erlaubt. Hierbei ist die Einhaltung der TU-weit geltenden Richtlinien aus der sich fortschreibenden „Lebenden" KI-Leitlinien sowie den Hinweisen zur Erstellung von Abschlussarbeiten hinsichtlich Urheberrecht, Datenschutz sowie guter wissenschaftlicher Praxis und akademische Integrität verpflichtend. Ungeachtet der o.a. Zulässigkeit kann für einzelne Aufgaben oder Lehrveranstaltungen aus lernmethodischen Gründen die KI-Nutzung verpflichtend, eingeschränkt oder gänzlich untersagt werden. Die Entscheidung hierüber liegt bei der Lehrkraft. In solchen Fällen wird Sie hierüber die Lehrkraft jeweils vorab informieren. Die Nichteinhaltung der Regeln kann zum Ausschluss von der Veranstaltung und/oder der Prüfungsleistung zu Folge haben.

Einfachumbauen? How to Bestandsentwicklung

Anlass

Vor dem Hintergrund der Klimakrise und der immer realer werdenden Endlichkeit der globalen

Ressourcen spielen der Bestandserhalt und die Bestands(weiter)entwicklung eine zentrale Rolle

für die nachhaltige Transformation unserer Städte.

Doch nicht immer genügt der Gebäudebestand hinsichtlich der Energieeffizienz aber auch den

Nutzungsmöglichkeiten den heutigen und zukünftigen Ansprüchen der nachhaltigen Stadt. Um

diesen Ansprüchen gerecht zu werden braucht es das Umbauen; den Umbau als die praktische

Veränderung des Gebäudes, Umbauen aber auch als übergeordnetes Leitbild in der Planung. Wie

sieht die Planungspraxis des Umbauens aus? Wie können Umbaupotenziale auf Quartiersebene

aktiv beeinflusst und gefördert werden?

Der Umbau eines Bestandsquartiers und seinen Gebäuden birgt diverse praktische

Herausforderungen. Es gilt diese mit innovative bauliche-technische Konzepten zu lösen, die

Hürden aber bereits auch auf der Ebene der Stadtplanung zu reduzieren und Potenziale zu

aktivieren. Dazu muss auch das Bewusstsein für die unterschiedlichen (im)materiellen urbanen

Ressourcen des Bestands hinsichtlich der Baustoffe, der Nutzungsmöglichkeiten und

identitätsstiftender Funktion (wieder)entdeckt werden.

Methode und Ziel

Mit dem Projekt einfachumbauen? sollen die verschiedenen Potenziale für den Umbau im

Bestand identifiziert werden.

In Diskussionsworkshops auf Grundlage aktueller Literatur zum Thema der Bauwende und des

Umbauens mit eingeladenen Expert:innen, wird ein eigenes Umbaumanifest entwickelt. Dies

spiegelt eure eigene Haltung und eurer eigenes Werteverständnis dem Baubestand gegenüber,

das die Relevanz und die Ebenen des Bestandserhalts aus der Perspektive der Stadtplanung

aufzeigt.

Mit einer begleitenden Raumstudie werden Orte des Umbaus identifiziert und eine räumlichen

Umbaustrategie erstellt. Mit konzeptionellen Entwürfen werden anhand einzelner Gebäudetypen

unterschiedliche innovative Umbauansätze (minimaler bis maximaler Interventionsgrad),

beispielsweise aus dem Lowtech-Bereich erprobt.

Es entsteht das Buch des Umbauens mit den Chancen und Herausforderungen für und mit dem

Umbau, strategisch-planerischen und rechtlichen Instrumenten zur Förderung des Umbaus und

den relevanten, in den Prozess zu integrierenden Akteuren.