Corsi

Zukunftsforschung beschreibt die systematische wissenschaftliche Praxis der Untersuchung zukünftiger Entwicklungen, die eine Zukunftsgestaltung mit einbezieht. Im Rahmen des Seminars werden deren theoretische Grundlagen thematisiert und diskutiert. Die gängig-sten Methoden der Zukunftsforschung werden anwendungsbezogen für die integrierte Verkehrsplanung vermittelt und mit Gestaltungsansätzen verknüpft. In Kleingruppen wird das Erlernte in einem selbst gewählten Projekt angewendet, um ein praxisorientiertes Verständnis von Zukunftsgestaltung im Planungsprozess zu erlangen.

Die Studierenden sollen in der Lehrveranstaltung Kenntnisse zu Potenzialen, Herausforderungen und Wirkweisen von Superblocks als lokalräumliche Maßnahmenbündel moderner Verkehrsberuhigung in Städten erwerben. Dieses Wissen soll dann angewandt werden um die Wirkungen verkehrlicher, städtebaulicher und sozialräumlicher Infrastruktur bei umgesetzten Kiezblocks in Berlin zu untersuchen. Durch Dokumentenrecherchen sollen die Fragestellungen konkretisiert, und Interviews mit lokalen Akteur*innen verschiedener Kiezblocks in Berlin vorbereitet und durchgeführt werden. Dabei wird untersucht welche Veränderungen und Auswirkungen im jeweiligen Kiezblock seit den jeweiligen Maßnahmenumsetzungen erfolgt sind. Veränderungen können sich beispielsweise beim Verkehrsverhalten, bei der Verkehrsmenge und -geschwindigkeit, bei der Aufenthaltsqualität oder beim Gewerbeumsatz zeigen.

The course aims to provide a comprehensive understanding of global transportation-planning trends and to cultivate critical thinking regarding the contextual challenges and innovative strategies adopted by countries worldwide. Structured across five modules, encompassing eight focus countries from both advanced and emerging economies; the course will also feature guest lectures from local practitioners, thereby adding a contemporary lens to the discourse of transport sector analysis. Participants will have the opportunity to critically engage with their own developed professional arguments and demonstrate their learning through creative group assignments. 

Die Erhebung und Analyse von Daten ist zentraler Bestandteil der Mobilitätsforschung und Verkehrsplanung. In der Lehrveranstaltung sollen den Studierenden Grundkenntnisse quantitativer Erhebungs- und Auswertungsmethoden der empirischen Sozialforschung theoretisch und praktisch vermittelt werden. Begleitet wird die Veranstaltung von einer Forschungsaufgabe, in der die Studierenden in eigener Arbeit ein wissenschaftliches Erkenntnisinteresse formulieren und operationalisieren lernen, und anhand von standardisierten Fragebögen erheben und anschließend statistisch auswerten sollen.

Die Entwicklung und Bewertung von Maßnahmen und Strategien zur Minderung verkehrlicher Auswirkungen steht im Fokus der Veranstaltung. Nach der Betrachtung von typischen Konfliktfeldern der Verkehrsplanung und der Präsentation erfolgreich umgesetzter Maßnahmen werden verschiedene Planungsinstrumente sowie unterschiedliche Evaluations- und Bewertungsverfahren vorgestellt und praktisch erprobt. Einen weiteren Schwerpunkt bilden Partizipationsverfahren in der Planung. Im Übungsteil der Veranstaltung werden ausgewählte Inhalte in selbständiger Arbeit vertieft.

Unter dem Begriff der Nahmobilität werden die beiden Verkehrsarten des Rad- und Fußverkehr zusammengefasst. In dem Seminar wird der aktuelle Forschungsstand zur Nahmobilität vermittelt und sich abzeichnende Entwicklungstendenzen präsentiert. Darüber hinaus sollen die Studierenden in einem vorab definierten Planungsgebiet selbstständig eine Nutzungsanalyse durchführen und mögliche planerische Lösungen entwerfen. Dafür führen die Studierenden unter anderem eine Zukunftswerkstatt durch, um eine Methode der im Rahmen von Planungs- und Entscheidungsprozessen zunehmend wichtiger werdenden Partizipationsverfahren zu erlernen und anzuwenden.

Ort und Zeit:
ab 22.4. immer Dienstags, 10:00 bis 14:00 Uhr (erste Hälfte Vorlesung, zweite Hälfte Übung) | MAR 0.008

In dieser integrierten Lehrveranstaltung werden die umwelt- und stadtentwicklungsplanerischen Herausforderungen vermittelt, die sich bei der Umsetzung integrierter Umweltgerechtigkeitskonzepte abzeichnen. Im Vordergrund stehen umweltpolitische und stadtplanerische Strategien und Maßnahmen im Land Berlin sowie in anderen europäischen Metropolenräumen, z.B. Amsterdam, Kopenhagen, Oslo. Das Ziel der Lehrveranstaltung besteht darin, die neuen Erkenntnisse, Handlungsempfehlungen und Umsetzungsschritte nachzuvollziehen und im Rahmen des umweltbezogenen Gesundheitsschutzes einordnen zu können. Gleichzeitig werden umweltrechtliche und städtebauliche Instrumentarien und Rahmenbedingungen aufgezeigt und diskutiert.