Kursy

Der Kopfbau Ost ist der östlich abschließende Bauteil des ehemaligen Flughafens Tempelhof. Als eines der bedeutendsten und größten Baudenkmäler Europas stellt die Sanierung und Umnutzung dieses komplexen Bauwerks unter Berücksichtigung des Klimanotstands, des Denkmalschutzes und der stadtpolitischen Rahmenbedingungen eine immense Herausforderung dar. Gleichzeitig haben seit der Schließung des Flughafens im Jahr 2008 zahlreiche öffentliche Verfahren und zivilgesellschaftliche Initiativen kreative und zukunftsfähige Ideen für die Umnutzung des Gebäudes vorgeschlagen. Das Ziel der beiden Entwurfsstudios ist es die Ansprüche dieser unterschiedlichen Interessengruppen mit stetig wachsenden Erkenntnissen über den Zustand eines komplexen Tragwerks und Erschließungssystems in ein tragbares Nutzungskonzept zu übersetzen.
Im Masterstudio „Strategien der Transformation” werden wir im ersten Schritt der Komplexität des Gebäudes Rechnung tragen. Hierzu werden zunächst kleinere Expertinnengruppen gebildet, die sich aus unterschiedlichen Perspektiven dem Kopfbau Ost annähern und ihre Erkenntnisse in einem Mapping erfassen. Dieses bildet die Grundlage für eine erste Nutzungsidee. Im engen Austausch mit Kooperationspartnerinnen des THF-Projekts werden diese Ideen im Laufe des Semesters weiterentwickelt.
- Trainer/in: Matthew Crabbe
- Trainer/in: Sina Valeska Jansen
- Trainer/in: Nina Maria Pawlicki

Der Kopfbau Ost ist der östlich abschließende Bauteil des ehemaligen Flughafens Tempelhof. Als eines der bedeutendsten und größten Baudenkmäler Europas stellt die Sanierung und Umnutzung dieses komplexen Bauwerks unter Berücksichtigung des Klimanotstands, des Denkmalschutzes und der stadtpolitischen Rahmenbedingungen eine immense Herausforderung dar. Gleichzeitig haben seit der Schließung des Flughafens im Jahr 2008 zahlreiche öffentliche Verfahren und zivilgesellschaftliche Initiativen kreative und zukunftsfähige Ideen für die Umnutzung des Gebäudes vorgeschlagen. Das Ziel der beiden Entwurfsstudios ist es die Ansprüche dieser unterschiedlichen Interessengruppen mit stetig wachsenden Erkenntnissen über den Zustand eines komplexen Tragwerks und Erschließungssystems in ein tragbares Nutzungskonzept zu übersetzen.
Im Bachelorstudio „Sonderformen des Wohnens” werden wir den Fokus auf die Erprobung einer spezifischen Nutzungsidee legen: im Zentrum unserer Untersuchungen die gemeinschaftliche Nutzung von Flächen und die Nutzung von Wohnraum für einen begrenzten Zeitraum stehen. Grundlage des Entwurfs mit gebäudetechnischer Vertiefung bildet die Reflektion über die jeweils eigenen Ansprüchen an das Wohnen. Der Umgang mit dem Bestand und das einfache, Lowtech Bauen mit Naturbaustoffen werden weitere wichtige Themen in der Entwicklung der Entwurfskonzepte sein.
- Trainer/in: Matthew Crabbe
- Trainer/in: Verdiana Greco
- Trainer/in: Sina Valeska Jansen
- Trainer/in: Nina Maria Pawlicki

Der Bausektor trägt weltweit in erheblichem Maße zu den globalen Treibhausgasemissionen, zum Abfallaufkommen, zum Rohstoff- sowie zum Energieverbrauch bei. Vor diesem Hintergrund stellt die Bauwende eine Forderung und einen Prozess dar, der das Bauen in Bezug zur Klimakrise, den planetaren Grenzen und der möglichen Einhaltung des 1,5Grad Ziels setzt. Die Bauwende kann jedoch nur gelingen, wenn sie eng und unmittelbar an eine MATERIALWENDE geknüpft wird. Zum einen ist die Substitution mineralischer Baustoffe durch Natur- und Sekundärbaustoffe hierfür entscheidend, zum anderen Strategien der Suffizienz und Ressourceneffizienz, um die längst überfällige Transformation in der Bauindustrie zu ermöglichen.
In der Ringvorlesung “Materialwende” werden u.a. Bedeutung und Prinzipien des nachhaltigen Handelns erläutert, Alternativen zur Verwendung von mineralischen Baustoffen aufgezeigt und Grundlagen des kreislauffähigen Entwerfens und Konstruierens vermittelt. Die Vorlesungsreihe findet als Kooperation zwischen dem Natural Building Lab (Technische Universität Berlin), dem Lehrstuhl für Architektur und Holzbau (Technische Universität München) und der Professur Nachhaltiges Bauen (Karlsruher Institut für Technologie) statt. Diese Initiative trägt dazu bei, das Bewusstsein für nachhaltige Bauweisen zu schärfen, um die Ziele der Bauwende erfolgreich umzusetzen.
- Trainer/in: Matthew Crabbe
- Trainer/in: Nina Maria Pawlicki