Kurzy

 

Dr. Sigrun Abels

LV-Nr.: 3131 L 177

 

Vortragsreihe                                               Media China Lunch

 

 

Termine:

drei Mal im Semester, montags 12:15-13:45, online in Zoom

 

1.     Media Accountability and Censorship:

November 11th, 2024, 12:15-13:45 (Berlin time)

- Speaker: N.N.

 

2.     Media Ethics and information control:

December 9th, 2024, 12:15-13:45 (Berlin time)

- Speaker: N.N.

 

3.     Chinas media and global soft power:

January 20th, 2025, 12:15-13:45 (Berlin time)

- Speaker: N.N.

 

Zoom-Meeting beitreten:

https://tu-berlin.zoom.us/j/66318026364?pwd=bnVCbytDR0Jobyt0Y1pSNzBFMDdqQT09

Meeting-ID: 663 1802 6364

Kenncode: 288902

 

Beginn: 11.11.24, 12:15-13:45

In englischer Sprache

 

Beschreibung:

These sessions aim to provide insights into various aspects of China's censorship and media policies, including press freedom, media accountability, media ethics, China's global influence on media, forms and mechanisms of censorship, and freedom of information.

 


Prof. Dr. XIAN Peixin

LV-Nr.: 3131 L 176


MA-TGWT WTC 

BA-KulT FW 14, 15, 16, 18, 19, 20 

MA‐GKWT bzw. 

MA-TGWT FW 10, 14   



SE/HS                  Culture & Chips: Von der deutschen Industriegeschichte zur  chinesischen Technologiezukunft



Blockseminar: 

Einführung: 29. Oktober 2024, 13-15 Uhr


Block I: 25. und 16. Januar 2025, 10:00-15:00 Uhr


Block II: 1. und 2. Februar 2025; 10:00-15:00 Uhr


Beginn: 29.10.2024

Online, im Zoom

In deutscher Sprache 


Kursbeschreibung:


Die Kultur der deutschen Industrietechnik bezieht sich auf die Normen, die sich im Zuge der Industrialisierung rund um Technik und Maschinen, Unternehmen und Produktion herausgebildet haben. Diese Normen dienen dazu, die Unternehmensproduktion und den technologischen Fortschritt zu unterstützen. Obwohl die industrielle Technologiekultur ihren Ursprung in der Technik und der Produktion hat, hat sich ihr Einfluss im Zuge der Industrialisierung auf die gesamte Gesellschaft ausgeweitet. Dies zeigt, dass die Geschichte der Technologie nicht nur in der Vergangenheit verwurzelt ist, sondern auch eine dynamische Gegenwart und eine transformative Zukunft hat.

 

Die Chipindustrie illustriert dies eindrucksvoll. Als Schlüsselsektor der globalen Wirtschaft steht sie im Zentrum von Innovationen, die von der Unterhaltungselektronik bis zu kritischen Infrastrukturen reichen. In den letzten Jahren hat besonders China durch staatliche Strategien und Investitionen in Schlüsseltechnologien eine führende Rolle in der Förderung von Innovation und neuen Technologien eingenommen. Ein herausragendes Beispiel hierfür ist die Stadt Shenzhen, die sich als bedeutendes Innovationszentrum etabliert hat. Ihre Rolle in der Entwicklung und Produktion von Tech-Produkten, insbesondere in der Chipindustrie, unterstreicht die strategische Bedeutung solcher Innovationszentren für die globale Wirtschaft.

 

Um den Teilnehmern einen tiefen Einblick in die Praxis und die neuesten Technologien zu ermöglichen, ist eine Exkursion (Spring School) nach Taiwan nach dem Seminar geplant. Diese Exkursion ist besonders relevant, da Taiwan als eines der führenden Länder in der Chipindustrie gilt. Durch Besuche in fortschrittlichen Produktionsstätten und Forschungszentren erhalten die Teilnehmer direkte Erfahrungen mit den neuesten Technologien und Innovationsprozessen. 


Empfohlene Literatur: 

Radkau, Joachim: Technik in Deutschland. Vom 18. Jahrhundert bis heute, 

2. Aufl., Frankfurt/M 2008. 

Sieren, Frank: Shenzhen - Zukunft Made in China: Zwischen & Kreativität und Kontrolle – 

die junge Megacity, die unsere Welt verändert, München 2022. 

König, Wolfgang: Wilhelm II. und die Moderne. Der Kaiser und die technisch-industrielle 

Welt, Paderborn 2007.

Hirn, Wolfgang: Der Tech-Krieg: China gegen USA—und wo bleibt Europa?, Frankfurt/M 2024.




Thomas König, M.A.

LV-Nr.: 3131 L 175


MA-TGWT WTC 

BA-KulT WTG 3, 4 

BA-KulT FW 14, 15, 16 

MA-TGWT WTG 3, 4 

MA-GKWT 3, 5/2, 7/2 

MA FW 11, 12, 14


SE/HS Quo vadis, Deutschland, China und die Weltwirtschaft?



Blockseminar


In Präsenz, MAR 4.063, Marchstrasse 23, 10587 Berlin


Einführung online: 22. November 2024, 15:00-17:30


Block I: 7. und 8. Dezember 2024, 10:00-15:00 Uhr


Block II: 8. und 9. Februar 2025, 10:00-15:00 Uhr


In deutscher Sprache


Kursbeschreibung:

China gehört seit Jahren zu den wichtigsten Handelspartnern Deutschlands – doch die Wirtschaftsbeziehungen zu China sind nicht nur wegen wirtschaftlichen Indikatoren und unternehmerischen Profitmargen wichtig: kein Land wird in den kommenden Jahrzehnten so großen Einfluss auf die deutsche Wirtschat haben wie China. Gleichzeitig gibt es eine Vielzahl von Themenkomplexen (Arbeitsstandards, Transparenz auf Lieferketten, wettbewerbsverzerrende Maßnahmen und zunehmend protektionistische Tendenzen im globalen Umgang mit China), die klare Antworten aus Politik und Wirtschaft verlangen. 

Dementsprechend bietet der Kurs praxisnahe, umfassende und aktuelle Einblicke in die derzeitigen Wirtschaftsbeziehungen zu China, ermöglicht den Teilnehmenden die kritische Hinterfragung der gängigen Klischees über China als Wirtschaftspartner und setzt sich zum Ziel die Beantwortung der Frage: wie können und sollen die künftigen Wirtschaftsbeziehungen mit China aussehen? 

Jenseits der üblichen Seminarstruktur wird der Kurs auch ein Debattenformat enthalten, in dem die Teilnehmenden über das Für und Wider enger Beziehungen zu China diskutieren sollen.


Literaturvorschläge: 

So Schafft Man China – Thomas König, Sven Agten

Supermacht China – Die chinesische Weltmacht aus Asien verstehen – Hermann Rupold

Zukunft? China! – Frank Sieren



Dr. Tania Becker

LV-Nr.: 3131 L 174


MA-TGWT WTC 

BA-KulT FW 14, 15, 16, 18, 19, 20 

MA‐GKWT bzw. MA-TGWT FW 10, 14   


SE/HS Konnektivität und Kreativität: 

Geschichte und Entwicklung von KI im Westen und in China


Zweiwöchentlich, dienstags, 14-17 Uhr

online, in Zoom und in Präsenz, Marchstrasse 23, 10587 Berlin, 4. Etage, MAR 4.063 


Beginn: Dienstag, 22.10.24, online

In deutscher Sprache


Kursbeschreibung:

Das Seminar bietet eine umfassende Erkundung der historischen Entwicklung von Künstlicher Intelligenz (KI) und Robotik von den frühesten Anfängen bis zur Gegenwart und darüber hinaus. Zwei Hauptthemen sollen im Verlauf des Seminars behandelt werden.

Konnektivität bezieht sich im Kontext des Seminars nicht nur auf Informationsaustausch und Zusammenarbeit über Grenzen hinweg, die Innovationen und technologische Entwicklungen fördern und die globale Vernetzung und Integration von Wissen vorantreiben, sondern auch auf die Verbindungen und den Wissensaustausch zwischen verschiedenen Kulturen und Epochen, die zur Entwicklung der KI beigetragen haben. Das Seminar beginnt mit den philosophischen und technologischen Grundlagen im alten China, insbesondere mit dem Yijing, das frühe Denkansätze zu Algorithmen enthält. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Antikythera-Mechanismus aus dem antiken Griechenland, einem der ersten bekannten analogen Computer. Der Kurs untersucht auch die Beiträge des persischen Gelehrten al-Chwarizmi, dessen Arbeiten maßgeblich zur Entwicklung der Algorithmik beitrugen. Außerdem werden die visionären Maschinenentwürfe von Leonardo da Vinci behandelt, die frühe Ideen zur Automatisierung und Robotik enthalten.

Kreativität bezieht sich nicht nur auf die Fähigkeit, neue und originelle Ideen zu entwickeln und diese in bahnbrechende Technologien und Anwendungen umzusetzen, sondern steht hier auch für die innovativen Ideen und technologischen Durchbrüche, die von bedeutenden Persönlichkeiten wie Gottfried Wilhelm Leibniz, Ada Lovelace und Charles Babbage vorangetrieben wurden. Ein bedeutender Abschnitt des Seminars ist Alan Turing gewidmet, dessen theoretische Arbeiten im 20. Jahrhundert die Basis für die moderne Informatik und KI-Forschung legten.

Der Fokus wird auf die Innovationskraft Chinas im Bereich der modernen KI-Forschung und Robotik gelegt. Das Seminar betrachtet die aktuellen Entwicklungen in der chinesischen Technologieindustrie, einschließlich der führenden Rolle Chinas in Bereichen wie maschinelles Lernen, neuronale Netzwerke und Robotertechnik. Auch der Einfluss staatlicher Strategien und Investitionen auf die technologische Entwicklung wird analysiert. 

Das Seminar verdeutlicht zudem die vergleichende Perspektive auf die Fortschritte in China und im Westen. Dabei werden sowohl die technische als auch die ethische Dimension dieser Fortschritte betrachtet. Ein Blick in die Zukunft wird helfen, die möglichen Auswirkungen und Herausforderungen der KI und Robotik auf Gesellschaft, Wirtschaft und Kultur zu verstehen.


Literaturvorschläge: 

Isaacson, Walter, The Innovators: How a Group of Hackers, Geniuses, and Geeks Created the Digital Revolution (2014, Simon & Schuster)

Lee, Kai-Fu, AI Superpowers: China, Silicon Valley, and the New World Order (2018, Houghton Mifflin Harcourt)

Markoff, John, Machines of Loving Grace: The Quest for Common Ground Between Humans and Robots (2015)

Nilsson, Nils J., The Quest for Artificial Intelligence: A History of Ideas and Achievements (2010, Cambridge University Press)

Penrose, Roger, The Emperor's New Mind: Concerning Computers, Minds, and the Laws of Physics (1989, Oxford University Press)

Xiang, Nina, Red AI: Victories and Warnings From China's Rise in Artificial Intelligence (2019, Independently published)



Dr. Jiagu Richter

LV-Nr.: 3131 L 173


MA-TGWT WTC 

BA-KulT WTG 3, 4 

BA-KulT FW 14, 15, 16 

MA-TGWT WTG 3, 4 

MA-GKWT 3, 5/2, 7/2 

MA FW 11, 12, 14


SE/HS     Einführung in das Rechtssystem der VR China


Wöchentlich, mittwochs, 14:00-15:30

online, in Zoom


Beginn: Mittwoch, 23.10.24

In deutscher Sprache


Kursbeschreibung:

Dieser Kurs bietet eine umfassende Einführung in das chinesische Rechtssystem. Er dient den Studierenden als ein erster Zugang zum Verständnis des chinesischen Rechts im Kontext der historischen, politischen und gesellschaftlichen Entwicklung Chinas. Er beginnt mit einer kurzen Darstellung der frühen chinesischen Rechtsgeschichte und Rechtskultur und erläutert die Einführung des Kontinentalrechtsystems in der Endphase der imperialen Dynastien. Die Hauptinhalte des Kurses beschäftigen sich mit dem Rechtssystem der Volksrepublik China und der Analyse einer Auswahl aktueller Gesetze. Sie werden vor dem Hintergrund der politischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen diskutiert, die die Rechtsentwicklung beeinflussen. Dazu werden Gesetze aus unterschiedlichen Rechtsbereichen präsentiert. Einige Fallstudien sollen das Verständnis der chinesischen Gesetze und ihrer Anwendungen fördern. 

Literaturvorschläge: 

Jiagu Richter (Verfasserin) Fachsprache Recht, Bacopa Verlag, Österreich, 2016;

Jiagu Richter & Angelika Messner, Reader für Chinesisches Recht, Chinazentrum, 

Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, 2022;

Yuanshi BU, Einführung in das Recht Chinas, C.H.Beck, München, 2017.




 

Dr. Dirk Forschner

LV-Nr.: 3131 L 172

 

MA-TGWT WTC

BA-KulT WTG 3

BA-KulT FW 14, 15, 16

MA-TGWT WTG 3

MA-GKWT 3, 5/2, 7/2

MA FW 11, 12, 14

 

SE/HS            Die Eisenbahn im Reich der Mitte, Schienenverkehr in China

 

 

Wöchentlich, mittwochs, 10-12 Uhr,

In Präsenz: MAR 4.063, Marchstrasse 23, 10587 Berlin

 

Beginn: Mittwoch, 23.10.24

In deutscher Sprache

 

Kursbeschreibung:

Diese Lehrveranstaltung spannt einen weiten Bogen vom Eisernen Drachen aus der Kolonialzeit bis zu den Hochgeschwindigkeitsverkehren auf dem Festland und in Taiwan.

Untersucht werden die Frage, welche Kolonialmächte in China Eisenbahnbau und Betrieb durchgeführt haben und welche Hinterlassenschaften geblieben sind? Wie hat sich der Schienenverkehr nach Gründung der Republik China entwickelt, welche Unterschiede gab es zwischen Festland und Taiwan? Welche Bedeutung hat das technisch kulturelle Erbe im Eisenbahnwesen für die Gesellschaft in China?

Mit Gründung der Volksrepublik China 1949 gibt es zwei chinesische Staaten: die VR China und die Republik China auf Taiwan. Wie haben sich beide Bahnsysteme bis in die 1990er Jahre entwickelt?

Wie sieht der Schienenverkehr in der Jetztzeit auf dem Festland und in Taiwan aus? Welche Rolle spielt Japan für die Entwicklung des Schienenverkehrs im Reich der Mitte?

 

Empfohlene Literatur:

1. Lochow, Hans; China's national railways: Historical survey and postwar planning, Peiping, 1948

2. Petersen, Joachim, Maos stählerne Transportlinien, Augsburg, 1977

3. Zhou, Xiaobiao, die Lokomotiven der Chinesischen Eisenbahn, Basel, 1987

 


The Virtual Grass is always Greener over there - Natur in der zeitgenössischen Kunst in China

Nora Wölfing 

LV-Nr.: 3131 L 171


MA-TGWT WTC 

BA-KulT FW 14, 15, 16, 18, 19, 20 

MA‐GKWT bzw. MA-TGWT FW 10, 14  


SE/HS The Virtual Grass is always Greener over there - Natur in der zeitgenössischen Kunst in China


Zweiwöchentlich, donnerstags, 12-15 Uhr, in Präsenz, Marchstraß 23, 10587 Berlin, 4. Etage, Raum MAR 4.063


Beginn: Donnerstag, 24.10.2024, in Präsenz

In deutscher Sprache 


Kursbeschreibung:

Wird sich das Phänomen der Pflanzenblindheit in der virtuellen Welt halten? Wie denken Künstler*inne aus China aktuell über Natur nach? Künstler*innen, die für ihre Kunstwerke hauptsächlich Computer generierte Bilder verwenden und virtuelle Welten erschaffen, könnten eigentlich die Natur völlig hinter sich lassen, sie könnten sich eine Welt ohne Gras, Wind, Wasser, Ozeane und Blumen vorstellen; ohne Löwen, Ameisen und Pilze, die den Boden nutzen und kultivieren. Denn wo können Bäume im Virtuellen überhaupt Wurzeln schlagen, wo und wie wächst das virtuelle Gras? Doch anstatt die Natur aus dem Virtuellen zu streichen, nutzen Künstler*innen digitale Bilder, um neue Formen des Zusammenlebens und verflochtene Räume zwischen Menschen, Flora, Fauna und Technologie entstehen zu lassen. 

Künstler*innen betrachten die Natur mit Interesse und Mitgefühl, erzählen Geschichten von Kolonialismus und Macht, während andere die Stellung des Menschen in der Natur im Denken des Buddhismus und Daoismus hervorheben.  Die Kunstwerke sind von hybriden Kreaturen, Tierbildern, grünen Wiesen und glitzernden, klaren Wasserfällen bevölkert. Aber auch Zukunftwelten die die Ruinen des Kaptitalismus (Anna Loewenhaupt Tsing) vorwegnehmen, bzw. auf den Spuren der menschlichen Zerstörung sind. Pflanzen verkörpern in der Kunst kollektive und individuelle Erinnerungen, Traumata und Identitäten, die sich oft zwischen Vergangenheit und Gegenwart bewegen. Sie helfen uns, die schwer fassbaren Pläne der kolonialen Vergangenheit zu visualisieren, die die Welt heute heimsuchen, und die Geschichte von Ausbeutung und sozialer Ungerechtigkeit zurückzuverfolgen […] (Aloi und Marder 2023, S. 5). 

Jedes Kunstwerk hat einen direkten Bezug zur Jetztzeit, zu politischen, gesellschaftlichen Bewegungen und reflektiert die persönliche oder auch generationale Haltung zur globalen Verfasstheit. Themen wie Nachhaltigkeit, Naturzugang, Urbanisierung, Ressourcen und philosophische Haltungen zur Natur werden auf unterschiedliche Weise ausgehandelt und bieten an unterschiedlichen Punkten Einstiegsmöglichkeiten in die aktuellen gesellschaftspolitischen Debatten des heutigen China.

Der Kurs The Virtual Grass is Greener over there – Natur in der zeitgenössischen Kunst in China vermittelt Wissen über Künstler*innen aus China, Kunstinstitutionen und Ausstellungshäuser. Kunstproduktion wird im Hinblick auf gesellschaftliche Relevanz und internationale Auswirkungen hin betrachtet. Wir besprechen Kunstwerke und Ausstellungen, die sich mit dem Thema Natur befassen.


Stichwörter: Zeitgenössiche Kunst aus China; Anthropocene; Sinophonecene; Medienkunst; Su Yu Hsin; Tang Han; Lawrence Lek; Yang Yongliang; Science-Fiction; Sinofuturismus; Video; Gender; Augemented Reality; New Nature


Literaturempfehlungen: 

Hai, Ren; Bo, Zheng; Wu, Mali: Planetary Art in the Sinophonecene: An Introduction

Aloi/Marder: Vegetal Entwinements in Philosophy and Art, MIT Press, 2023

Yang Beichen: (online resource) Multispecies Cloud Exhibition Project at Mecalline Art Centert, Beijing  

Jos de Mul: The Earth Garden: Going Back or Going Forward to Nature? In: Frontiers of Philosophy in China, Vol. 12, Iss.2, 2017, p.237-248.

Donna Haraway: SF - Science Fiction, Speculative Fabulation, String Figures, So Far. 2013



Dr. Silvia Kettelhut

LV-Nr.: 3131 L 170

 

MA-TGWT WTC

BA-KulT WTG 2, 3, 4

BA-KulT FW 16, 18, 19, 20 

MA-TGWT WTG 2, 3

MA-GKWT  5/1, 5/2, 7/1, 7/2

MAGKWT bzw.

MA-TGWT FW 7, 8, 10, 14

 

SE/HS                        Wissenschaft und Technologie im vormodernen China

 

 

Wöchentlich online, donnerstags, 10-12 Uhr

 

Beginn: Donnerstag, 24.10.2024

In deutscher Sprache

Link: https://tu-berlin.zoom.us/j/66818330240?pwd=muUbGFQ7TLBcdOLDabCv3SFguxn8qY.1

Meeting ID: 6681833 0240

Kursbeschreibung:

Wir erarbeiten einen Überblick über grundlegende philosophische, wissenschaftliche und technologische Entwicklungen im traditionellen China bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts. Dabei beleuchten wir wichtige Beispiele, u. a. Wasserbau und Landwirtschaft, Kompass und Seefahrt, Textilherstellung, Keramik und Seide, Schießpulver und Medizin, Architektur, Papier und Drucktechnik. Wir gehen auf gegenseitigen Wissenschaftstransfer zwischen China und dem Westen ein und stellen die Frage nach den gesellschaftlichen Voraussetzungen für eine technologische Entwicklung. Bei den einzelnen Themen schlagen wir stets auch die Brücke zu gegenwärtigen Entwicklungen und Kontroversen.

 

Einführende Literatur - für Referate und Hausarbeiten erfolgen gesonderte Empfehlungen:

 

Needham, Joseph: Science and Civilisation in China, Cambridge, London, New York, usw.: Cambridge University Press 1954 - . (Ausgewählte Teile aus Volume 1 bis 7)

Schäfer, Dagmar (Hg.): Cultures of Knowledge. Technology in Chinese History, Leiden, Boston: Brill 2012.

Unschuld, Paul: Traditional Chinese Medicine. Heritage and Adaptation, New York: Columbia University Press 2018 (dt. Traditionelle chinesische Medizin, München: C.H. Beck 2013)

Winchester, Simon: The Man who loved China, New York: Harper Collins 2008.

Winchester, Simon: The Man who loved China. An evening with Simon Winchester, Asian American / Asian Research Institute, The City University of New York, October 7, 2008.

https://www.youtube.com/watch?v=PmQGLpF9V7c

Huang Yasheng: Rise and Fall of Technology in Chinese History | SOAS, YouTube, SOAS University of London, 8. März 2022, https://www.youtube.com/watch?v=cvGNDbp2E2U.

 

... und zur leichten Lektüre:

 

Breuer, Hans: Kolumbus war Chinese. Erfindungen und Entdeckungen des Fernen Ostens, Deutscher Taschenbuch Verlag, München 1980.

Deng Yinke: Ancient Chinese Inventions. Thousands of Years of Science and Technology, China Intercontinental Press, Peking 2010.

https://www.youtube.com/watch?v=PmQGLpF9V7c