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Highway to Heritage? Denkmalpflegerische Qualitäten der autogerechten Stadt am Beispiel Bundesplatz
Bachelorprojekt WiSe 2023/24 SoSe 2024
Hinweis: Die Projektplatzvergabe erfolgt ausschließlich über den ISIS-Kurs des LaborK!
Die erste Sitzung findet am 24.10. statt, Treffpunkt ist um 13:30 Uhr am Bundesplatz: https://maps.app.goo.gl/JcYd9szAYGexgBZz7
Die „autogerechte Stadt“ war in den ersten Jahrzehnten nach dem Zweiten Weltkrieg das oberste Ziel der Stadtplanung in Hinwendung zum Ausbau des Individualverkehrs. Heute ist die autogerechte Stadt ein Erbe, das Stadtplanende vor allem in Bezug auf die Umgestaltung und Neugestaltung der Städte umtreibt. In Hinblick auf eine Mobilitätswende, Klimagerechtigkeit und eine „menschengerechte Stadt“ scheint das Ideal einer autogerechten Stadt überholt und ihr bauliches Erbe nicht zukunftsfähig.
Aus denkmalpflegerischer Sicht lässt sich die autogerechte Stadt jedoch auch anders betrachten: Nicht als etwas, das es ausschließlich zu überwinden gilt, sondern als ein Erbe, das in Hinblick auf seine städtebaulichen, verkehrstechnischen und architektonischen Qualitäten und historische Bedeutungen hin diskutiert werden kann. In dieser Perspektive wird nicht die Umgestaltung, sondern der potentielle Erhalt baulicher Strukturen in den Fokus gerückt.
Zunächst wird zum Überblick über die Thematik die autogerechte Stadt als Planungsthema der Nachkriegsmoderne bearbeitet sowie die autogerechte Stadt als Thema des Denkmalschutzes betrachtet. Das Projekt beschäftigt sich dabei besonders mit Beispielen aus Berlin und es wird ein Fokus auf Platz- und Tunnelgestaltung gelegt. Neben herausragenden Beispielen wie der Autobahnüberbauung Schlangenbader Straße oder dem Ernst-Reuter-Platz – die beide unter Denkmalschutz stehen – möchte das Projekt vor allem Beispiele bearbeiten, bei denen potentielle Qualitäten bisher wenig beachtet und betrachtet wurden.
Eine interessante Fallstudie ist der Bundesplatz in Berlin. In aktuellen Debatten wird die autogerechte Gestaltung des Platzes von unterschiedlichen Akteur*innen wie Bezirksverwaltung, Bürgerinitiativen, Stadtplanung oder Presse als „städtebauliche Narbe“, „Highway to Hell“ oder „trostloser Winkel“ betitelt. Ein Diskurs um Qualitäten und historische Bedeutung des Entwurfs von Karl Schmidt aus dem Jahr 1967 bleibt weitestgehend aus. Das Projekt fragt daher nach erhaltenswerten Qualitäten des Platzes und diskutiert kritisch das „Erbe“ Bundesplatz.
___Der Kurs findet immer Dienstags von 14.00-18.00 im Raum B117 statt. Der gesamte Dienstag ist jedoch für die termingebundene und freie Arbeit am Projekt freizuhalten.
Dozentin: Svenja Hönig, svenja.hoenig@tu-berlin.de
Bei organisatorischen Fragen wendet ihr euch bitte an Fabian Schmerbeck (Tutor): schmerbeck@tu-berlin.de
- Trainer/in: Svenja Hönig
Der Kurs beginnt ab dem 15. April. Der Einschreibeschlüssel wird in der ersten Sitzung bekannt gegeben.
- Trainer/in: Vera Katharina Emde
- Trainer/in: Scarlett Wilks
- Trainer/in: Vera Katharina Emde
- Trainer/in: Stephanie Herold
- Trainer/in: Vera Katharina Emde
- Trainer/in: Stephanie Herold
- Trainer/in: Fabio Menezes Pacce
- Trainer/in: Vera Katharina Emde
- Trainer/in: Stephanie Herold
- Trainer/in: Fabio Menezes Pacce
- Trainer/in: Vera Katharina Emde
- Trainer/in: Stephanie Herold
- Trainer/in: Fabian Sebastian Schmerbeck
- Trainer/in: Sylvia Butenschön
- Trainer/in: Vera Katharina Emde
- Trainer/in: Sylvia Butenschön
- Trainer/in: Vera Katharina Emde
- Trainer/in: Thomas Thränert
- Trainer/in: Sylvia Butenschön
- Trainer/in: Vera Katharina Emde
- Trainer/in: Thomas Thränert
- Trainer/in: Sylvia Butenschön
- Trainer/in: Vera Katharina Emde