Kurser
Gebäudekunde: Konventionen
Der Anspruch der Gebäudelehre liegt in der Schaffung einer rationalen Grundlage für die Bearbeitung aller Bauaufgaben. Die Klassifizierung der Architektur nach Bautypen folgt der Prämisse eines logischen (und weitgehend unveränderlichen) Zusammenhangs von Form und Nutzung. So simpel und überholt dieser methodische Ansatz auch sein mag, so hartnäckig prägt der „Typus" das architektonische Denken.
Die Vorlesungsreihe Gebäudekunde: Konventionen will den Versuch unternehmen, dem Begriff des „Typus“ den der „Konvention“ entgegenzustellen: Gebäude (und ihr Umbau) entstehen im Kräftefeld verschiedenster Faktoren wie Bautechnik und -konstruktion, Normen, Kosten, Baurecht, Nutzererwartungen, Renditeerwartungen etc. Alle diese „Konventionen“ sind kontinuierlich in Veränderung. Die Qualität eines Gebäudes ist wesentlich abhängig von der Fähigkeit der Architektin, sich innerhalb dieses Kräftefeldes zu positionieren und über die bloße Anwendung von Regeln hinaus die Welt zu gestalten.
- Trainer/in: Iva Baljkas Pick
- Trainer/in: Silvan Linden
- Trainer/in: Zorica Medo
- Trainer/in: Robert Gerret Stahlschmidt