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Seminarleitung: Heike Hanhörster (h.hanhoerster@tu-berlin.de)

Termin: Mittwochs, 10-12 Uhr in Raum A 904, erster Termin ist am 15.4.

Das Seminar ist Teil des Moduls 60674 Bestandsentwicklung

Die Veranstaltung vermittelt einen Überblick über qualitative raumsensible Methoden. Unser Untersuchungsraum sind Spätis in Berlin. Im Fokus stehen das Erlernen und gemeinsame Erproben von qualitativen Interviews und teilnehmender Beobachtung im Feld. Ziel ist es, den Forschungsprozess bis zur Auswertung des erhobenen Materials gemeinsam zu durchlaufen und Herausforderungen zu diskutieren. Dies beinhaltet auch die kritische Reflexion ethischer Rahmenbedingungen und die eigene Positionalität im Feld.  Prüfungsleistungen: Erprobung, Dokumentation und Reflexion der Methode qualitativer Interviews bzw. teilnehmender Beobachtung

Seminarleitung: Heike Hanhörster (h.hanhoerster@tu-berlin.de)

Donnerstags, 10-12 Uhr, Raum 904A, erster Termin am 16.4.

Das Seminar ist Teil des Moduls 61588 Sozialräumliche In- und Exklusion in Stadt und Quartier

Das Masterseminar „Teilhabe und soziale Kohäsion im Quartier“ legt seinen Schwerpunkt im Sommersemester 2026 auf das bessere Verstehen von Zusammenhalt in einem privilegierten Stadtteil Berlins. Wir wollen analysieren, wie Bewohner*innen das Ankommen Neuzugewanderter wahrnehmen. Räumlicher Fokus ist der Stadtteil Westend, wir kooperieren im Seminar mit dem Stadtteilzentrum Ulme 35. Mittels leitfadengestützter Interviews werden wir gemeinsam erforschen und diskutieren, wie Fluchtzuwanderung der letzten Jahre wahrgenommen wurde und welche Gefühle die (unmittelbaren) Nachbar*innen mit der Eröffnung einer zukünftig geplanten Gemeinschaftsunterkunft verbinden.  Das Seminar beschäftigt sich auch mit den Handlungsspielräumen lokaler Akteure und der Rolle von Planung: Wie kann Zusammenhalt gerade in jenen Kontexten gestärkt werden, die bislang von Privileg geprägt sind? Welche Räume, Infrastrukturen und in/formellen Netzwerke fördern Begegnungen und Formen von Solidarität und (situativen) Zusammenhalt unterschiedlicher Gruppen? Welche Grenzziehungen und Konflikte zeigen sich und wie kann planerisch mit diesen umgegangen werden? Das Seminar schließt ab mit einer Posterpräsentation und Diskussion der Befunde vor Ort im Westend. Die Veranstaltung ist Teil des Moduls "Sozialräumliche In- und Exklusion in Stadt und Quartier"

In dieser Lehrveranstaltung ist die Nutzung von generativen KI-Tools erlaubt. Hierbei ist die Einhaltung der TU-weit geltenden Richtlinien aus der sich fortschreibenden „Lebenden" KI-Leitlinien sowie den Hinweisen zur Erstellung von Abschlussarbeiten hinsichtlich Urheberrecht, Datenschutz sowie guter wissenschaftlicher Praxis und akademische Integrität vorausgesetzt.

In dem Modul werden sowohl die wichtigsten theoretischen Grundlagen zu Fragen von sozialer Ungleichheit und Diversität als auch Einblicke in aktuelle städtische Problemlagen vermittelt sowie mögliche Lösungsansätze diskutiert. In diesem Rahmen erfahren die Studierenden u.a., wie sich verschiedene Aspekte sozialer Ungleichheit (z.B. Alter, Bildung, Geschlecht, ethnische Zugehörigkeit etc.) auf den Gegenstandsbereich Stadt auswirken und durch ihn gestaltet werden.

Die Veranstaltung ist Teil des Bachelor-Moduls "Diversität und Ungleichheit in der Stadtplanung".

Dozentin: Heike Hanhörster (h.hanhoerster@tu-berlin.de)

Zeit: montags, 16.15- 17.45 Uhr in Raum A 815

Unterrichtssprache: Deutsch

In dieser Lehrveranstaltung ist die Nutzung von generativen KI-Tools erlaubt. Hierbei ist die Einhaltung der TU-weit geltenden Richtlinien aus der sich fortschreibenden „Lebenden" KI-Leitlinien sowie den Hinweisen zur Erstellung von Abschlussarbeiten hinsichtlich Urheberrecht, Datenschutz sowie guter wissenschaftlicher Praxis und akademische Integrität vorausgesetzt.

Wohnen zählt zu den zentralen sozialpolitischen Fragen unserer Zeit. Überall mangelt es an bezahlbarem und bedarfsgerechtem Wohnraum, besonders vulnerable und einkommensschwache Gruppen sind betroffen. Während Wohnen aus marktwirtschaftlicher Perspektive als Vermögenswert betrachtet wird, bildet es zugleich die Grundlage für soziale Reproduktion und gesellschaftliche Teilhabe. Der Zugang zu Wohnraum bestimmt auch den Zugang zu Gesundheitsversorgung, Bildung, Kultur und Arbeit sowie die Möglichkeiten für Selbstbestimmung und Gemeinschaftsbildung.

Mit Bezug auf das Konzept Unlearning wird im Bachelor Projekt der Frage nachgegangen, wie Wohnen für alle so gestaltet werden kann, dass es nachhaltig, bezahlbar ist und Räume für Solidarität, Gemeinschaft sowie nachbarschaftliche Interaktion eröffnet. Das Konzept des Unlearning, das in der feministischen Theorie und den postkolonialen Studien verankert ist, lädt zu einer kritischen Auseinandersetzung mit dem Thema Wohnen ein sowie zur Entwicklung kreativer und radikaler Ansätze, Wohnen neu zu denken. Thematisiert werden unter anderem Finanzialisierung des Wohnraums, sozialer Wohnungsbau, temporäres Wohnen, Wohnen im Kontext von Migration und Flucht sowie die sozial-ökologischen Dimensionen des Wohnens. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Auseinandersetzung mit den politischen Kämpfen um Wohnraum und Konflikten rund um das Thema Wohnen. Zudem werden alternative Wohn- und Planungsmodelle diskutiert, die auf eine sozial gerechte, solidarische und gemeinschaftsorientierte Gestaltung von Wohnraum und Quartierleben abzielen.

Im praktischen Teil werden theoretische Ansätze und partizipative sozial-geographische Forschungsmethoden im Berliner Stadtteil Westend erprobt. Rund um den Branitzer Platz sind in den kommenden Jahren größere Gemeinschaftsunterkünfte (GU) geplant, etwa in der Soorstraße mit ca. 950 Plätzen in ehemaligen Bürogebäuden. Zwar wurde die Ansiedlung von GUs politisch diskutiert und von einigen Anwohner:innen infrage gestellt, jedoch bieten andere, mit der Initiative Ulme 35, die Möglichkeit, das Quartier interkulturell zu gestalten und gemeinsam die Nachbarschaft und das Wohnen im Quartier für alle zu gestalten. Die Studierenden sind eingeladen, ihre Ideen aktiv einzubringen, um Wohnraum im Quartier zu erforschen, mitzugestalten und zukunftsfähige Wohnkonzepte zu entwickeln.

THESIS-KOLLOQUIUM 

Fachgebiet Soziale Kohäsion, Diversität und Migration in der räumlichen Planung

Das Thesis-Kolloquium findet regelmäßig dienstags, von 14.45 bis 16.15 Uhr in Raum A 813 (Architekturgebäude) statt. Die kommenden Termine im Wintersemester 2025/26 sind:

  • 21.10.2025
  • 18.11.2025
  • 16.12.2025

Eine regelmäßige Teilnahme durch alle, die momentan ihre Abschlussarbeit an unserem Fachgebiet schreiben, ist erwünscht.

Bei jedem Termin können zwei Personen ihren Arbeitsstand vorstellen. Bitte tragt euch selbstständig in die untenstehende Liste ein.