Kursy

„Kintsugi“ ist eine traditionelle, japanische Reparaturtechnik für zerbrochenes Keramik. Durch die wertvollen Füll-und Klebfugen verliert das Objekt bei einem Schadensfall nicht an Wert, sondern gewinnt dazu. Ein Prozess, der beinahe beliebig oft wiederholt werden kann, den Wert fortlaufend steigert und Alter wie Objektgeschichte einschreibt. Ausgehend vom Kintsu- gi-Prinzip stellen wir uns die Frage, wie wir von der Wegwerf-zur Reparaturgesellschaft werden. Als Architekt*innen sind wir zu Mittler*innen und Vermittler*innen zwischen den unterschiedlichen Ansprüchen und Positionen bestimmt. Ausgangspunkt ist ein kaputtes Objekt aus dem eigenen Besitz, dafür wird ein Reparaturkonzept entwickelt. Anschließend übertragen wir diese Strategie auf bestehende Typologien in der Stadt. Wir sind auf der Suche nach Antworten auf die Frage, welche Gestal- tungsansätze und Architektursprache sich eignen, um das Prinzip „From Trash to Treasure“ anzuwenden?


„Kintsugi“ ist eine traditionelle, japanische Reparaturtechnik für zerbrochenes Keramik. Durch die wertvollen Füll-und Klebfugen verliert das Objekt bei einem Schadensfall nicht an Wert, sondern gewinnt dazu. Ein Prozess, der beinahe beliebig oft wiederholt werden kann, den Wert fortlaufend steigert und Alter wie Objektgeschichte einschreibt. Ausgehend vom Kintsu- gi-Prinzip stellen wir uns die Frage, wie wir von der Wegwerf-zur Reparaturgesellschaft werden. Als Architekt*innen sind wir zu Mittler*innen und Vermittler*innen zwischen den unterschiedlichen Ansprüchen und Positionen bestimmt. Ausgangspunkt ist ein kaputtes Objekt aus dem eigenen Besitz, dafür wird ein Reparaturkonzept entwickelt. Anschließend übertragen wir diese Strategie auf bestehende Typologien in der Stadt. Wir sind auf der Suche nach Antworten auf die Frage, welche Gestal- tungsansätze und Architektursprache sich eignen, um das Prinzip „From Trash to Treasure“ anzuwenden?


„Kintsugi“ ist eine traditionelle, japanische Reparaturtechnik für zerbrochenes Keramik. Durch die wertvollen Füll-und Klebfugen verliert das Objekt bei einem Schadensfall nicht an Wert, sondern gewinnt dazu. Ein Prozess, der beinahe beliebig oft wiederholt werden kann, den Wert fortlaufend steigert und Alter wie Objektgeschichte einschreibt. Ausgehend vom Kintsu- gi-Prinzip stellen wir uns die Frage, wie wir von der Wegwerf-zur Reparaturgesellschaft werden. Als Architekt*innen sind wir zu Mittler*innen und Vermittler*innen zwischen den unterschiedlichen Ansprüchen und Positionen bestimmt. Ausgangspunkt ist ein kaputtes Objekt aus dem eigenen Besitz, dafür wird ein Reparaturkonzept entwickelt. Anschließend übertragen wir diese Strategie auf ein leerstehendes Gebäude in der Stadt. Wir sind auf der Suche nach Antworten auf die Frage, welche Gestaltungsansätze und Architektursprache sich eignen, um das Prinzip „From Trash to Treasure“ anzuwenden?


Kann man das doch retten? Man kann! All die Sachen, die kaputt in der Ecke liegen, immer zwischen man könnte ja mal und wohin darf ich es entsorgen auf der Kippe. Der Stuhl mit dem wackeligen Bein, das Regal mit dem zerbrochenen Brett, der alte Goldfüller, der nicht mehr schreiben will, die stumpfe Säge, die nicht mehr will, der Einkaufskorb mit Loch. Diese Reihe ließe sich endlos vorsetzen. Wir suchen uns Objekte aus dem eigenen Besitz, die nicht mehr funktionieren und setzen sie handwerklich als auch mithilfe digitaler Fabrikationstechniken instand. Die originalen Materialien werden dabei genauso in Frage gestellt wie die ursprüngliche Konstruktionsweise. Im ersten Teil des Seminars wird ein Konzept für die handwerkliche Reparatur des Objekts entwickelt und dieses anschließend umgesetzt. Im zweiten Teil des Seminars findet der Transfer statt: Was muss bereits bei der Planung und Herstellung von Gütern und Gebäuden bedacht werden, um die konstruktiven und materiellen Voraussetzungen für eine spätere Reparatur zu schaffen und um deren Lebenszyklus zu verlängern?