Kurzy
Lernergebnisse
Lehrinhalte
- Trainer/in: Ricardo Ewert
Learning Outcomes
Content
- Trainer/in: Ricardo Ewert
- Trainer/in: Chengqi Lu
- Trainer/in: Kai Nagel
Das Modul vermittelt im ersten Teil („Überblick“) zunächst eine Vorstellung über die Strukturen, Systeme und Märkte der Logistik mit Hilfe deskriptiver Statistiken und Praxisbeispielen.
Im zweiten Teil („Verhalten und Effekte“) werden die Entwicklungstreiber des Wirtschaftsverkehrs anhand einfacher Modelle des internationalen Handels sowie der Logistik aufgezeigt. Mit Hilfe dieser Modelle werden die Effekte infrastruktureller und verkehrlicher Veränderungen auf die Güterverkehrsnachfrage bzw. Logistik aufgezeigt und es werden empirische Bezüge hergestellt.
Im dritten Teil („Datengrundlagen“) werden die wesentlichen Datenquellen zur Analyse und Prognose des Güterwirtschaftsverkehrs dargestellt. Der vierte Teil („Grundlagen der Güterwirtschaftsverkehrsmodellierung“) führt zunächst in das 4-Stufen-Modell für den Güterverkehr ein. Anschließend werden seine Weiterentwicklungen zur Abbildung räumlicher logistischer Strukturen und logistischem Verhalten dargestellt: Super- und Hypernetzmodelle für Transport- und Logistiknetzwerke, Tourenmodelle, hybride Modelle sowie aggregiert-disaggregiert-aggregiert Ansätze (ADA) werden vorgestellt.
Der letzte Teil („Infrastruktur-, Verkehrs-, Wirtschafts- und Umweltpolitik im Güterverkehr“) beschäftigt sich mit der Gestaltung des Wirtschaftsverkehrs aus einer betrieblichen und gesamtwirtschaftlichen Perspektive. Die Wissensvermittlung erfolgt mit Hilfe von aktuellen Fallbeispielen zu innovativen organisatorischen und technologischen Konzepten sowie mit problemorientierten Kleingruppenübungen.
Parallelen zu ausgewählten Bereichen des Personenwirtschaftsverkehrs (wie dem Dienstleistungsverkehr) werden in der Vorlesung aufgezeigt, sofern diese mit den gleichen Modellwerkzeugen behandelt oder ähnlichen empirischen Untersuchungen erfasst werden.
- Trainer/in: Anna Bürklen
- Trainer/in: Ricardo Ewert
- Trainer/in: Gernot Liedtke
Die Studierenden verfügen nach erfolgreichem Bestehen des Moduls über:
- Kenntnisse in Komponenten der Verkehrssystemplanung (Modellierung und Simulation von Verkehrssystemen; Analyse und Bewertung von Verkehrssystemen)
- Grundkenntnisse über Modelle, Algorithmen und Software für Verkehrssystemplanung
- Grundkenntnisse bzgl. Möglichkeiten und Grenzen dieser Modelle, Algorithmen und Software; ggf. erste praktische Erfahrungen mit dieser Software
- Grundkenntnisse in der Visualisierung von Modellergebnissen
- Kenntnisse über aktuelle Themen im Verkehr im Kontext der Verkehrsmodellierung, z.B. autonome Fahrzeuge, CO2-freier Verkehr, Umweltwirkungen von Verkehr, Radschnellwege
- Trainer/in: Ricardo Ewert
- Trainer/in: Simon Meinhardt
- Trainer/in: Kai Nagel
- Trainer/in: Gregor Rybczak
- Trainer/in: Hannes Zörner
In dieser Veranstaltung werden volkswirtschaftliche Begriffe, Theorien und Methoden dargestellt, die es erlauben, Ursachen und Folgen des Verkehrs zu analysieren sowie verkehrspolitische Instrumente und Maßnahmen zu beurteilen. Es werden volkswirtschaftliche und verkehrsplanerische Aspekte miteinander verknüpft. Die folgenden Themenbereiche bilden die Schwerpunkte der Veranstaltung:
- Verkehrsangebot und Verkehrsnachfrage
- Preisbildung und Verkehrsmärkte
- Allokation von Ressourcen und Opportunitätskosten
- (Natürliches) Monopol und Regulierung
- Externe Effekte und Internalisierung
- Wohlfahrtstheorie
- Monetarisierung von Nutzen
- Probleme der Nutzenmessung und Aggregierbarkeit
- Bundesverkehrswegeplan (Grundlagen, Methoden, Erstellung)
- Verschiedene Bewertungsverfahren: Nutzen-Kosten-Analyse (Schwerpunkt), Nutzwertanalyse, Wirksamkeitsanalyse
- Trainer/in: Ricardo Ewert
- Trainer/in: Moritz Jannes Kreuschner
- Trainer/in: Kai Olaf Michael Martins-Turner
- Trainer/in: Kai Nagel
Learning Outcomes
Content
- Trainer/in: William Charlton
- Trainer/in: Ricardo Ewert
- Trainer/in: Janek Laudan
- Trainer/in: Gregor Leich
- Trainer/in: Kai Nagel
Klimawandel, lebenswerte Städte aber auch die Sicherung der Mobilität bestimmen derzeit die Diskussion neuer Mobilitätskonzepte, in denen Digitalisierung, Vernetzung und Automatisierung immer mehr an Bedeutung gewinnen. Das Modul greift neue Technologien auf und stellt den notwendigen Bezug zu innovativen Fahrzeugen und Infrastrukturen her, der für eine erfolgreiche Umsetzung erforderlich. Für den Erfolg gleichsam wichtig ist die Einbindung kommunale und lokale Mobilitätskonzepte, was wiederum eine umfassende Kooperation der Akteur*innen aus technischen Bereichen mit den der Stadt- und Verkehrsplanung erfordert.
Das Modul entwirft hierzu mögliche Systemkonzepte für die „Region Berlin-Brandenburg 2040“ und vergleicht diese mit heutigen nationalen und internationalen Regional- und Stadtstrukturen. Einfache Simulationsmodelle quantifizieren hierzu Wirkungszusammenhänge. Da Modul adressiert somit auch die planerischen Grundlagen einer durch neue Mobilitätsservices geprägten Smart City betrachtet.
Das Modul vermittelt folgende Kompetenzen zur Gestaltung intermodaler und bedarfsorientierter Mobilitätsservices auf der Grundlage einer konzeptionellen Fallstudie:
- Analysen der Regional- und Stadtstruktur, der Anforderungen von Nutzer*innen sowie der Zielsetzungen der Akteur*innen, die zur Ausgestaltung des Mobilitätsangebotes kooperieren.
- Entwicklung alternativer Pakete, die den klassischen öffentlichen Verkehr mit neuen Sharing-Produkten für eine konkrete lokale Problemsituation kombinieren.
- Betrachtung gesellschaftlicher Anforderungen an ein lokales Verkehrssystem in Verbindung mit betriebswirtschaftlich orientierten Zielsetzungen.
- Weiterentwicklung der Methoden der Verkehrsplanung auf neue Mobilitätsservices.
- Entwicklung von Systemarchitekturen unter Berücksichtigung von Geschäftsstrukturen.
- Wirkungen aus verkehrlicher, städtebaulicher, ökologischer und ökonomischer Sicht im Rahmen einer Grobbewertung abzuschätzen. Für eine detaillierte Bewertung können Sie den Einsatz von komplexen Simulationsszenarien vorbereiten.

- Trainer/in: Ricardo Ewert
- Trainer/in: Michael Ortgiese